Die Nürnberger Per Nilsson, Philipp Wollscheid und Robert Mak (v.l.) bejubeln den Siegtreffer gegen den VfL Wolfsburg.
Die Nürnberger Per Nilsson, Philipp Wollscheid und Robert Mak (v.l.) bejubeln den Siegtreffer gegen den VfL Wolfsburg.

Die Nürnberger Per Nilsson, Philipp Wollscheid und Robert Mak (v.l.) bejubeln den Siegtreffer gegen den VfL Wolfsburg.

dpa

Die Nürnberger Per Nilsson, Philipp Wollscheid und Robert Mak (v.l.) bejubeln den Siegtreffer gegen den VfL Wolfsburg.

Wolfsburg (dpa) - Die junge Rasselbande des 1. FC Nürnberg mischt die Bundesliga auf. Der Club ist mit 20 Punkten sogar Tabellenführer - zumindest im Rückrunden-Ranking.

«Wir freuen uns natürlich beim Blick auf die Tabelle und über die Euphorie in der Region», sagte Trainer Dieter Hecking nach dem 2:1 in Wolfsburg. Der Erfolgscoach bewies mit der Einwechslung des Siegtorschützen Per Nilsson (90.+2) ein «goldenes Händchen» in einem Spiel, in dem nicht alles Gold war.

Seit acht Partien sind die Franken unbesiegt, der Höhenflug verblüfft viele Experten. «Unsere jetzigen Ergebnisse sind nicht unheimlich. Wir haben einfach unser Potenzial genutzt», erklärte ein selbstbewusster Philipp Wollscheid. Der 22-jährige Abwehrspieler hatte mit dem ersten Last-Minute-Tor (45.+1.) das Wolfsburger 1:0 durch Mario Mandzukic (22.) wettgemacht.

Nilsson und Wollscheid in Wolfsburg, Christian Eigler gegen St. Pauli oder Julian Schieber in Stuttgart - der Club hat viele Matchwinner. «Es ist egal, wer bei uns die Tore schießt», sagte Kapitän Andreas Wolf. Nur über Europa sprechen Trainer und Spieler nicht so gerne. Zwei Zähler fehlen zum «Saisonziel» 22 Punkte in der Rückrunde - so viel wie in der Hinrunde. «Dann können wir neue Ziele definieren. Und wir wollen so viele Punkte wie möglich», sagte Wolf.

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