Nigel de Jong
Der Mainzer Sportdirektor Rouven Schröder (l) präsentiert Neuzugang Nigel de Jong. Foto: Andreas Arnold

Der Mainzer Sportdirektor Rouven Schröder (l) präsentiert Neuzugang Nigel de Jong. Foto: Andreas Arnold

dpa

Der Mainzer Sportdirektor Rouven Schröder (l) präsentiert Neuzugang Nigel de Jong. Foto: Andreas Arnold

Mainz (dpa) - Der frühere niederländische Nationalspieler Nigel de Jong soll beim FSV Mainz 05 zum neuen Anführer im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga werden.

«Trainer Sandro Schwarz und ich haben uns aus vollster Überzeugung für ihn entschieden. Er wird dem Verein viel geben», sagte Sportvorstand Rouven Schröder bei der Vorstellung des 33 Jahre alten Mittelfeldspielers.

Der WM-Finalist von 2010 hatte am Freitag nach Stationen bei Ajax Amsterdam, dem Hamburger SV, Manchester City, AC Mailand, Los Angeles Galaxy und Galatasaray Istanbul einen Vertrag bis zum Saisonende bei den Mainzern unterschrieben. Beim türkischen Spitzenclub Galatasaray kam er mit seinem Trainer Igor Tudor nicht klar. «Es lief nicht so gut, was aber nichts mit dem Fußball zu tun hatte», sagte de Jong.

Die kurze Vertragslaufzeit ist für ihn kein Problem. «Ich will erst zeigen, was ich kann. Wenn die Leistung stimmt, können wir verlängern», sagte er. «Ich wusste, dass ich wieder eine Chance bekomme.» Im Vergleich zu seinen früheren Karrierestationen fällt der FSV vom Namen her zwar ab. Doch nach seinen Erfahrungen in Istanbul hat der Routinier genau so eine Herausforderung gesucht.

«Das gefällt mir so an Mainz 05: Hier geht es nur um Fußball. Hier stimmt die Organisation. Wenn die nicht stimmt, passt es nicht», betonte de Jong. «Er ist ein Mentalitätsspieler, ein Leader. In der Vorrundenanalyse kam genau das zu Tage und wir haben reagiert», sagte Schröder. «Er ist nicht fertig mit seiner Karriere und passt vom Charakter zu uns. Bei ihm geht es nicht ums Geld, es geht ausschließlich um den Sport.»

In der Tabelle stehen die Mainzer nach der Hinrunde auf Platz 15. De Jong weiß, dass die nächsten Monate im Bundesliga-Abstiegskampf nicht leicht werden. «Wir müssen als Team überzeugen», sagte er. Wo er zum Einsatz komme, sei ihm nicht so wichtig. «Ich könnte auch im Sturm spielen, aber ich glaube nicht, dass mich der Trainer da hinstellt.»

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