Vettels Manöver geschah ganz im Sinne des Wettkampfs, der allein Existenzberechtigung für die Formel 1 sein kann – und den jeder Fan sehen will.
Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Judith Michaelis

Ein Kommentar von Olaf Kupfer.

Wenn heute die Paarung Armin Veh und Horst Heldt als in Stuttgart titelgekröntes und damit uneingeschränktes Erfolgsmodell auch für Schalke interpretiert wird, ist das nur die halbe Wahrheit.

Ein Blick in die gemeinsame Vergangenheit, die mit Heldts Amtsübernahme in Stuttgart als Manager 2007 begann, lohnt: Der VfB war mit den einst von Trainer Felix Magath protegierten jungen Profis wie Timo Hildebrand, Andreas Hinkel oder Kevin Kuranyi unter dem Trainer Giovanni Trapattoni ins Schleudern geraten.

Veh, der 2006 als Notlösung übernommen hatte, und Heldt haben diese Saat dann zweifelsfrei glanzvoll aufgehen lassen. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch die Zeit danach: 18 Monate nach dem Titel war Veh entlassen und warf in der Rückschau sich selbst wie dem noch amtierenden Manager Heldt vor, nach dem Titelgewinn völlig falsch eingekauft zu haben.

Satte Profis kamen in Fülle, der Nachwuchs blieb links liegen. Aber aus Fehlern soll man ja bekanntlich lernen.

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