Nationaltorhüter dementiert Wechsel-Gerüchte.

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Manuel Neuer spuckt weiter für Schalke in die Hände.

Manuel Neuer spuckt weiter für Schalke in die Hände.

dpa

Manuel Neuer spuckt weiter für Schalke in die Hände.

Belek. Seit drei Tagen wurde Jefferson Farfan nun bereits nicht mehr gesehen. Allerdings ist der Peruaner, der noch vor ein paar Tagen unbedingt den Verein wechseln wollte, noch nicht zu einem anderen Klub abgereist. Den Angreifer plagt derzeit eine Grippe. So war der 26-Jährige auch nicht dabei, als die Schalker Profis gegen den türkischen Erstligisten Karabükspor am Sonntag mit 3:0 gewannen. Mario Gavranovic (4.), Christian Pander (83.) und Ivan Rakitic (87.) sorgten für den klaren Sieg. Für Trainer Felix Magath ist die Zukunft Farfans zurzeit kein Thema: „Ich suche im Moment nicht seine Nähe“, sagte er.

Jermaine Jones in die zweite Mannschaft abgeschoben

Gespräche zwischen Vereinsmanagern und vor allem Spielerberatern scheinen im Trainingslager im türkischen Belek allerdings kaum vermeidbar zu sein. Im edlen Mannschaftshotel, das neben den Schalkern auch der MSV Duisburg und Greuther Fürth sowie einige türkische Klubs ausgewählt haben, wimmelt es nur so vor Beratern. Der in die zweite Mannschaft abgeschobene Jermaine Jones dürfte einer der Kandidaten sein, die für einen zügigen Vereinswechsel infrage kommen.

Neuer steht noch bis zum Sommer 2012 unter Vertrag

Weniger Gesprächsbedarf hat dagegen derzeit Manuel Neuer. Die Diskussion um die Zukunft des Nationaltorhüters nerven den 24-Jährigen, der in Schalke noch bis Sommer 2012 unter Vertrag steht. „Aber ich weiß, dass solche Diskussionen zum Profigeschäft dazu gehören.“ Neuer dementierte, bereits einen Vorvertrag bei Bayern München unterschrieben zu haben. „Nein, es gibt nichts“, sagte der 24-Jährige. Vielmehr habe er bereits ein Gespräch mit Felix Magath geführt. „Ich sage nicht, dass ich ohne Europa oder Champions League nächstes Jahr den Verein wechseln werde“, sagte Neuer. Die überraschende Maßnahme von Bayern-Trainer Louis van Gaal, den 22-jährigen Thomas Kraft zur Nummer eins in München zu befördern, hätten jedenfalls keinen Einfluss auf seine Zukunftsplanung.

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