Beurlaubt
Der Rauswurf beim FC Bayern München kam für Christian Nerlinger nicht überraschend. Foto: Thomas Eisenhuth

Der Rauswurf beim FC Bayern München kam für Christian Nerlinger nicht überraschend. Foto: Thomas Eisenhuth

dpa

Der Rauswurf beim FC Bayern München kam für Christian Nerlinger nicht überraschend. Foto: Thomas Eisenhuth

München (dpa) - Christian Nerlinger strebt nach seinem Rauswurf als Sportdirektor beim FC Bayern München nach eigenen Angaben keine rasche Rückkehr in die Fußball-Bundesliga an.

Es sei nicht so, «dass ich mit den Hufen scharre», erklärte der 39-Jährige in einem Interview der «Sport-Bild». «Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass ich im Sommer 2013 etwas Neues beginne», ergänzte der Ex-Profi: «Da müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren.»

Nerlinger steht nach der Beurlaubung im vergangenen Sommer noch bis Ende Juni 2014 beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag und wird damit von den Bayern weiter bezahlt. Die Trennung nach der letzten titellosen Saison sei für ihn «nicht ganz unerwartet» gekommen: «In dem Moment, als wir das Champions-League-Finale gegen Chelsea verloren haben», habe er gewusst, «dass es für mich vorbei ist». Das Trennungsgespräch mit Vereinspräsident Uli Hoeneß sei damals «relativ emotionslos» verlaufen, berichtete Nerlinger.

Als Nachfolger wurde Anfang Juli 2012 Matthias Sammer (45) verpflichtet, der als Sportvorstand fungiert. Der sechsmalige Nationalspieler Nerlinger hatte am 1. Juli 2008 zunächst als Teammanager beim FC Bayern begonnen und 2009 als Sportdirektor die Nachfolger des langjährigen Managers Uli Hoeneß angetreten.

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