Schießbude
Im DFB-Pokalspiel in Bielefeld stand Koen Casteels (r) im Bremer Tor. Foto: Friso Gentsch

Im DFB-Pokalspiel in Bielefeld stand Koen Casteels (r) im Bremer Tor. Foto: Friso Gentsch

dpa

Im DFB-Pokalspiel in Bielefeld stand Koen Casteels (r) im Bremer Tor. Foto: Friso Gentsch

Bremen (dpa) - Nach dem blamablen Ausscheiden im DFB-Pokal hat Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik den Zweikampf um den Stammplatz im Tor eröffnet. Am Samstag beim SC Freiburg soll der bisherige Stammkeeper Raphael Wolf wieder spielen.

«Dauerhaft kann man aber nicht planen. Da schauen wir von Spieltag zu Spieltag», sagte Skripnik. Beim 1:3 im Pokal-Achtelfinale beim Fußball-Drittligisten Arminia Bielefeld hatte der im Winter neu verpflichtete Koen Casteels im Tor gestanden. Trotz der drei Gegentreffer attestierte Skripnik dem Belgier «eine solide Partie». Casteels sei «der Torhüter, der uns helfen kann». Da der Tausch aber nur für den Pokal abgesprochen gewesen sei, kehre Wolf zunächst wieder ins Bundesliga-Team zurück.

Von allen Bundesligisten kassierte Werder mit 49 Gegentoren die meisten in der bisherigen Saison. «In Bielefeld haben wir schon wieder drei Tore bekommen. Das ärgert mich. Egal welcher Torhüter bei uns spielt, wir kriegen drei Tore», schimpfte Skripnik nach der zweiten Pflichtspiel-Niederlage in dieser Woche.

«Wir haben den Charaktertest nicht bestanden. Jeder Spieler hat seine Kritik erhalten», sagte Skripnik. Bis zum 3:5 am Sonntag gegen Wolfsburg hatte Bremen sechs Spiele in Serie nicht verloren.

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