Der Stuttgarter Cristian Molinaro leitete mit seinem Fehler die VfB-Niederlage ein. Foto: Patrick Seeger
Der Stuttgarter Cristian Molinaro leitete mit seinem Fehler die VfB-Niederlage ein. Foto: Patrick Seeger

Der Stuttgarter Cristian Molinaro leitete mit seinem Fehler die VfB-Niederlage ein. Foto: Patrick Seeger

dpa

Der Stuttgarter Cristian Molinaro leitete mit seinem Fehler die VfB-Niederlage ein. Foto: Patrick Seeger

Stuttgart (dpa) - Schwaben und Bayern waren sich einig: Cristian Molinaros «Blackout» brachte die Entscheidung. «Das 0:1 war für die Bayern fast der Sieg und für uns der Genickbruch», bewertete VfB-Trainer Bruno Labbadia die Schlüsselszene im Süd-Schlager zwischen Stuttgart und München.

Bayern-Profi Toni Kroos räumte ein: «Der Fehler von Molinaro hat uns natürlich in die Karten gespielt.» Bis zu jener 50. Minute schien es so, als könnten die im Hinspiel noch 1:6 gedemütigten Stuttgarter dieses Mal ihrem Angstgegner Paroli bieten. Dann zerstörte der VfB-Linksverteidiger mit seinem völlig unerklärlichen Rückpass zu Torhüter Sven Ulreich den möglichen Coup. «Durch meinen Fehler ist das Spiel kaputt gewesen», sagte Molinaro geknickt. «Ich habe Mandzukic nicht gesehen. Ohne meinen Fehler hätten wir vielleicht einen oder drei Punkte geholt.»

Statt Schelte erhielt der Italiener Unterstützung durch Coach und Kollegen. «Fehler passieren eben, leider war der spielentscheidend», sagte Labbadia enttäuscht angesichts der verpassten Überraschung gegen den Favoriten. Kapitän Serdar Tasci tröstete Molinaro. Der Abwehrchef bemängelte, dass sein Team nach dem Tiefschlag nicht aufgestanden sei und schließlich den endgültigen K.o. durch Thomas Müllers 0:2 kassierte: «Wir hatten immer noch genug Zeit zum 1:1.»

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