Abschied
Manager Andreas Rettig sagt dem FC Augsburg auf Wiedersehen. Foto: Stefan Puchner

Manager Andreas Rettig sagt dem FC Augsburg auf Wiedersehen. Foto: Stefan Puchner

dpa

Manager Andreas Rettig sagt dem FC Augsburg auf Wiedersehen. Foto: Stefan Puchner

Augsburg (dpa) - Nach sechs erfolgreichen Jahren kehrt Geschäftsführer Andreas Rettig im kommenden Sommer dem Fußball-Bundesligisten FC Augsburg den Rücken.

«Aus rein persönlichen Gründen» habe er sich entschieden, seinen Mitte 2012 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, erklärte der 48-Jährige in einer Mitteilung des Vereins. Rettig setzt nun auf einen perfekten Abschied bei den Schwaben: Er sei überzeugt, «dass wir gemeinsam am Saisonende unser großes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen werden».

Mitte 2006 hatte Rettig das Amt des Geschäftsführers bei den Schwaben übernommen und den Traditionsclub im vergangenen Sommer erstmals in die Bundesliga geführt. «Andreas Rettig war sich als bereits damals erfolgreicher Manager nicht zu schade, zu dem noch kleinen und unbekannten FCA zu stoßen und hier auf allen Ebenen Aufbauarbeit zu leisten», erinnerte Augsburgs Vorstandsvorsitzender Walther Seinsch. «Andreas Rettig hat sich um den FCA und die Stadt Augsburg und die Region verdient gemacht.»

«Ich hatte sechs ereignisreiche und tolle Jahre in Augsburg und habe diese Entscheidung aus rein persönlichen Gründen getroffen», betonte Rettig, der vor seiner Zeit bei den Schwaben unter anderem Manager beim 1. FC Köln war. «Bei keiner meiner bisherigen Stationen im Profifußball konnte ich eine solch hohe Jobzufriedenheit genießen», konstatierte der gebürtige Leverkusener.

Neben dem erstmaligen Aufstieg in die deutsche Eliteliga konnte Augsburg unter Rettig in der Saison 2009/10 bis ins Halbfinale des DFB-Pokals vorstoßen. «Herr Rettig hat mitentscheidend Anteil am sportlichen Erfolg und dem enormen wirtschaftlichem Wachstum der letzten Jahre», erklärte der FCA-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Bircks. «Dass uns Herr Rettig nach sechs erfolgreichen Jahren verlässt, ist schmerzlich für den FCA und mich persönlich.»

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