Felix Magath denkt, dass mehr Chancengleichheit der Bundesliga guttun würde. Foto: Peter Steffen
Felix Magath denkt, dass mehr Chancengleichheit der Bundesliga guttun würde. Foto: Peter Steffen

Felix Magath denkt, dass mehr Chancengleichheit der Bundesliga guttun würde. Foto: Peter Steffen

dpa

Felix Magath denkt, dass mehr Chancengleichheit der Bundesliga guttun würde. Foto: Peter Steffen

Hamburg (dpa) - Felix Magath hält den FC Bayern München für nahezu unschlagbar und sorgt sich deshalb um die Fußball-Bundesliga. Diese habe bisher ihre Stärke daraus gezogen, dass sie ausgeglichener war als andere europäischen Spitzenligen.

«Mit dieser Ausgeglichenheit ist es vorbei. Die Bayern werden in dieser Saison wahrscheinlich kein Spiel verlieren und ein Ende ihrer Dominanz ist nicht abzusehen. Das ist auf Dauer ungesund, auch für die Bayern», warnte der ehemalige Spieler und Trainer in einem «Abendblatt»-Interview.

Der frühere Bayern-Coach nannte es legitim, dass die Münchner stets das Prinzip verfolgen, sich über gezielte Spielereinkäufe zu verstärken und zugleich die direkte Konkurrenz zu schwächen. «Das ist natürlich ihr gutes Recht, denn sie haben sich ihre Vormachtstellung mit einer klugen Vereinspolitik über die Jahre verdient.»

Dennoch tritt der einstige Profi des Hamburger SV dafür ein, die Wettbewerbsfähigkeit möglichst vieler Vereine einer Liga auf hohem Niveau zu halten. Als Vorbild könnten die amerikanischen Profi-Ligen dienen, wo sich der am schlechtesten platzierte Club der Vorsaison für die neue Spielzeit den besten Nachwuchsakteur auswählen dürfe, erklärte Magath. «Ob solch ein Modell auf die Bundesliga übertragbar wäre, weiß ich nicht. Aber es lohnt sich nachzudenken, wie man im Interesse des Gesamtprodukts für mehr Chancengleichheit sorgt.»

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