Ablehnung
Jürgen Klopp kritisiert die gewalttätige Gruppe von Eintracht-Fans. Foto: Bernd Thissen

Jürgen Klopp kritisiert die gewalttätige Gruppe von Eintracht-Fans. Foto: Bernd Thissen

dpa

Jürgen Klopp kritisiert die gewalttätige Gruppe von Eintracht-Fans. Foto: Bernd Thissen

Düsseldorf (dpa) - Bundestrainer Joachim Löw und Dortmunds Meistercoach Jürgen Klopp haben die Randale von Frankfurt-Fans in Leverkusen scharf verurteilt.

«Es ist absolut untragbar und unschön, wenn ein Spiel unterbrochen werden muss», sagte Löw bei der Tagung der Erstligatrainer in Düsseldorf. «Wenn Raketen geschmissen werden und damit andere Zuschauer gefährden, ist es unheimlich wichtig, mit aller Macht gegen diese Leute vorzugehen.»

Klopp meinte: «Alle sind sich einig, dass es trotzdem nur eine kleine Gruppe ist. Wir müssen unter Beweis stellen, dass das Spiel wichtig ist und nicht eigene Anliegen.» Im kleinen Kreis, so Löw, habe man darüber gesprochen. Natürlich sei es ein wichtiges Thema für den Deutschen Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga.

Beim 3:1 von Leverkusen am Samstag hatten Eintracht-Fans für eine siebenminütige Unterbrechung gesorgt. «Hier gab es keinen anderen Handlungsspielraum. Herr Stark hat sehr sachlich und angemessen reagiert», sagte der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichter-Kommission, Herbert Fandel, zur Entscheidung von Referee Wolfgang Stark. «Man wird sicher nicht mit den Mannschaften mehrmals vom Spielfeld gehen können. Man sollte es nicht dramatisieren. Aber man muss berücksichtigen, dass ein Spielabbruch im Bereich des Möglichen ist.»

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