Berlin (dpa) - Nach dem Freitagsspiel Wolfsburg gegen Schalke kommt es am Samstagabend zum Top-Duell zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen. Doch noch zwei weitere Partien haben am dritten Spieltag ihren besonderen Reiz.

Das Top-Duell mit dem Meister Bayern München:

Für den Meister FC Bayern München kommt es bereits am dritten Spieltag zu einem echten Härtetest. Die nach der 3:0-Königsklassen-Gala gegen Lazio Rom euphorisierten Leverkusener kommen zum Abendspiel (18.30 Uhr) in die Münchner WM-Arena. Allein das Theater um den Abgang des Südkoreaners Heung-Min Son könnte die Stimmung bei Bayer trüben. Leverkusens Trainer Roger Schmidt spricht von «der schwersten Aufgabe der Welt» in München. Dafür darf sich der Bayer-Coach über Neuzugang Kevin Kampl freuen, den er aus Salzburg kennt. Beide Teams haben die ersten beiden Ligaspiele gewonnen. Die Bilanz weist die Bayern indes als klaren Favoriten aus: 27 Heimsiege gegen Leverkusen stehen nur drei Auswärtserfolge der Rheinländer in der bayerischen Landeshauptstadt gegenüber.

Kommt Mönchengladbach in Bremen endlich in Fahrt?

Der Champions-League-Teilnehmer steht nach zwei Niederlagen und sechs Gegentoren auf dem letzten Platz. Am Sonntag (17.30 Uhr) muss bei Werder Bremen ein Erfolg her, um zurück zur Leichtigkeit der Vorsaison zu kommen. Trainer Lucien Favre fordert deshalb: «Die Spieler müssen bereit sein, zu leiden.» Die Gladbacher suchen noch die Balance zwischen schnellem Offensivspiel und stabiler Defensive. Die Bremer schöpfen Mut aus dem 1:1 vom vergangenen Wochenende bei Hertha BSC.

Dortmund will gegen Hertha weiter wirbeln?

Mit Trainer Thomas Tuchel hat Spitzenreiter Borussia Dortmund wieder den Spaß am Fußball entdeckt. Zuletzt sieben Tore im Europapokal gegen Odds BK und acht in zwei Ligaspielen müssen Sonntags-Gegner Hertha BSC in höchste Alarmbereitschaft versetzen. Die Worte von BVB-Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan müssen sich für die Berliner wie eine Drohung anhören: «Wir können gerne weiter so viele Tore erzielen.»

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