1. FC Köln: Schaefer nach 1:3 in Nürnberg wieder im Blickfeld.

Enttäuschte Miene: Kölns Trainer Frank Schaefer.
Enttäuschte Miene: Kölns Trainer Frank Schaefer.

Enttäuschte Miene: Kölns Trainer Frank Schaefer.

dpa

Enttäuschte Miene: Kölns Trainer Frank Schaefer.

Köln. In der Halbzeitpause zürnte Präsident Wolfgang Overath verdächtig intensiv auf der Tribüne, nach der 1:3-Niederlage beim 1.FC Nürnberg ist die gerade aufgekommene Euphorie um den 1.FC Köln schon wieder dahin. Die erste Niederlage des Interimstrainers Frank Schäfer nach zwei Siegen eröffnet den Blick auf die nach wie vor nicht festgezurrte Position des Trainers.

Am Samstag steht der Krisengipfel gegen Mönchengladbach an

"Wir haben hier eine verdiente Niederlage kassiert", sagte der geknickte Nachfolger Zvonimir Soldos und machte eine "Störanfälligkeit" im Spiel seines Teams aus. Die Offensive um Lukas Podolski blieb blass, in der Defensive klafften Lücken. "Wir waren zu passiv und nicht aggressiv genug. Wichtig ist mir, dass jetzt nicht alles zerfällt, wenn man mal wieder ein Spiel verliert", sagte Schaefer. Viel Hoffnung schwingt da mit, schneller als in Köln werden nirgendwo Krisen herbeigeredet - und auch beendet. Schaefer könnte eine neue nicht gebrauchen: Es geht um seinen Job. Am nächsten Spieltag steht der Krisengipfel gegen Schlusslicht Mönchengladbach an. Die Spannung steigt.

Schmerzen verursachte in Köln der Blick auf den Gegner. Der aufstrebende Club verzeichnete in Jens Hegeler einen gebürtigen Kölner als besten Spieler: Das 1:0 "hämmerte" Hegeler in den Winkel, das 3:1 bereitete der Mittelfeldlenker vor.

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