Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (l) blühte beim 5:1 gegen den 1. FC Köln auf.
Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (l) blühte beim 5:1 gegen den 1. FC Köln auf.

Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (l) blühte beim 5:1 gegen den 1. FC Köln auf.

dpa

Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (l) blühte beim 5:1 gegen den 1. FC Köln auf.

Gelsenkirchen (dpa) - Das königsblaue Liedgut hat Klaas-Jan Huntelaar nach über einem Jahr «auf Schalke» intus. Und nach seinem ersten Dreierpack für den FC Schalke 04 durfte der Niederländer beweisen, dass er es nicht nur in den Beinen oder im Kopf, sondern auch in der Kehle hat.

Von den Gelsenkirchener Nordkurven-Fans ließ er sich für Gesang, eine herausragende Leistung und - mit einem Tag Verspätung - für den 28. Geburtstag feiern. Es war wie eine Befreiung für den Holländer, dessen Marktwert auf 13 Millionen Euro geschätzt wird und der zuletzt mit dem russischen Verein Rubin Kasan in Verbindung gebracht wurde.

Am Samstag untermauerte er seinen hohen Wert für Deutschlands Pokalsieger, der keinesfalls an einen Verkauf Huntelaars denkt. Drei Tore entschädigten zudem für die lange Leidenszeit nach einer schweren Knieverletzung, die Huntelaar zwischen März und Mai außer Gefecht gesetzt hatte.

Achtmal war er 2010/2011 erfolgreich, jetzt sollen es «mindestens zehn werden». Diese Aussage Huntelaars wurde nach der Gala gegen Köln revidiert: «Wenn wir so spielen, können es mehr als zehn werden.» Seinem Spitznamen «Hunter» machte Huntelaar zumindest am Samstag alle Ehre: Er hat seinen fußballerischen Jagdinstinkt wiedergefunden.

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