VfL-Hoffnung Kevin De Bruyne (r) kämpft mit Christian Schulz von Hannover 96 um den Ball. Foto: Peter Steffen
VfL-Hoffnung Kevin De Bruyne (r) kämpft mit Christian Schulz von Hannover 96 um den Ball. Foto: Peter Steffen

VfL-Hoffnung Kevin De Bruyne (r) kämpft mit Christian Schulz von Hannover 96 um den Ball. Foto: Peter Steffen

dpa

VfL-Hoffnung Kevin De Bruyne (r) kämpft mit Christian Schulz von Hannover 96 um den Ball. Foto: Peter Steffen

Wolfsburg (dpa) - Kevin de Bruyne wirkte nicht wie jemand, der an den haushohen Erwartungen zerbrechen könnte. Auf das missglückte Heimdebüt reagierte der erst 22 Jahre alte teuerste Wintertransfer der Fußball-Bundesliga erstaunlich selbstbewusst und fast trotzig.

«Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir viele Spiele gewinnen werden», befand das belgische Top-Talent des VfL Wolfsburg nach dem enttäuschenden 1:3 (1:1) im Derby gegen Hannover 96.

Vor allem in der ersten Halbzeit deutete der frühere Bremer an, warum der VW-Club angeblich knapp 20 Millionen Euro an den FC Chelsea überwies. Den Unterschied machte de Bruyne aber noch nicht. Genau das schien die Öffentlichkeit aber zu erwarten. Fast alle Experten bis hin zu «Kaiser» Franz Beckenbauer prophezeiten dem VfL wegen des vermeintlichen Königstransfers die Zukunft in der Champions League.

«Ich mache mir keine Gedanken darüber, was geschrieben wird», meinte de Bruyne: «Das ist kein zusätzlicher Druck.» Sein Debüt fand er «echt okay». Ähnlich äußerte sich Coach Dieter Hecking: «Kevin hat in einigen Szenen gezeigt, dass er eine Bereicherung ist. Für den ersten Einsatz war das okay.» Nur Manager Klaus Allofs war etwas kritischer. «Man hat gesehen, dass er nicht so im Spiel war, wie es sein sollte», meinte Allofs. Sein Fazit: «Alles im grünen Bereich.»

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