Zusammengerauft
Endlich scheinen Schalke und Jens Keller zusammenzupasssen. Foto: Carmen Jaspersen

Endlich scheinen Schalke und Jens Keller zusammenzupasssen. Foto: Carmen Jaspersen

dpa

Endlich scheinen Schalke und Jens Keller zusammenzupasssen. Foto: Carmen Jaspersen

Bremen (dpa) - Im Poker um seine Zukunft bei Schalke 04 schärft Jens Keller sein Profil. Fast wie von Zauberhand verwandelte der Trainer das Auftreten der Königsblauen beim 2:0 bei Werder Bremen.

«Er hat richtig Ramba-Zamba gemacht», berichtete Schalke-Manager Horst Heldt über den Auftritt des oft blass wirkenden Fußballlehrers in der Pause. «Der Trainer hat uns richtig auf den Kopf gehauen, ist richtig laut geworden», sagte Torschütze Ciprian Marica.

Seltsam emotionslos und ohne Biss agierte Schalke vor der Pause. «So eine Halbzeit möchte ich nicht noch einmal sehen», urteilte Keller anschließend streng. Was auch immer er genau in der Kabine anstellte - es fruchtete. Schalke kam, auch durch Bremer Fehler, besser ins Spiel und zu wichtigen Toren und Punkten.

Keller scheint angekommen zu sein auf Schalke, das aus den vergangenen sechs Spielen fünf Siege holte. Einst als Nachfolger von Huub Stevens mit kaum Kredit angetreten, galt der Schwabe lange nur als Übergangslösung. Armin Veh wurde als Nachfolger gehandelt, ehe er in Frankfurt verlängerte. Derweil manövrierte Keller Königsblau auf die Champions-League-Ränge. «Wir haben nie einen Zweifel daran gelassen, dass Keller die Chance hat, über das Saisonende hinaus unser Trainer zu bleiben», sagte Heldt nun nach dem Sieg in Bremen.

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