Gelungen
Kam und traf: Julian Schieber mit neuer Frisur. Foto: Daniel Naupold

Kam und traf: Julian Schieber mit neuer Frisur. Foto: Daniel Naupold

dpa

Kam und traf: Julian Schieber mit neuer Frisur. Foto: Daniel Naupold

Dortmund (dpa) - Endlich hatte auch Julian Schieber einmal allen Grund zur Freude. Mit zwei Treffern trug Borussia Dortmunds Dauerreservist zum 4:2-Sieg seines Teams gegen den FC Augsburg bei.

Breit grinsend beendete er nach dem Schlusspfiff das Rätselraten über seinen Torjubel, bei dem er mit Mittel- und Zeigefinger eine Scherenbewegung nachahmte. «Ich wollte es eigentlich nicht öffentlich machen, aber der Trainer und die Mannschaftskameraden haben es in der Spielbesprechung erkannt: Ich habe mir vor dem Spiel die Spitzen geschnitten - mit einer Tape-Schere. Das war nicht so professionell. Daher der kleine Spaß», sagte der 24-Jährige bei LigaTotal.

Als Ersatz für den zunächst geschonten Torjäger Robert Lewandowski war Schieber in die Startelf gerückt und nutzte seine Chance. Jürgen Klopp, ohnehin ein Förderer des stets eifrigen, aber häufig glücklosen Angreifers, war voll des Lobes.

Mit einem Augenzwinkern kommentierte der Fußball-Lehrer am Samstag den neuen Haarschnitt des Doppel-Torschützen: «Wir dachten, er wäre überfallen worden», meinte Klopp. «Aber er hat sich diese Frisur tatsächlich selber zugefügt mit der Tape-Schere. Er hatte Angst, dass er sonst nichts sieht im Spiel. Hat ja geholfen – der Durchblick war ja da.»

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