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Aaron Hunt verwandelte zwei Elfmeter für Werder Bremen mit lässiger Sicherheit. Foto: Carmen Jaspersen

Aaron Hunt verwandelte zwei Elfmeter für Werder Bremen mit lässiger Sicherheit. Foto: Carmen Jaspersen

dpa

Aaron Hunt verwandelte zwei Elfmeter für Werder Bremen mit lässiger Sicherheit. Foto: Carmen Jaspersen

Bremen (dpa) - So unverschämt lässig schießen nur wenige Bundesliga-Profis ihre Elfmeter - vor allem dann nicht, wenn sie erst 70 Sekunden im Spiel sind.

Aaron Hunt aber holte kurz nach seiner Einwechselung den ersten Strafstoß beim 2:2 gegen Fürth selbst heraus und schob den Ball anschließend frech in die Mitte des Tores. 25 Minuten später wählte der Bremer dann beim zweiten Freischuss aus elf Metern die rechte Ecke. Und traf erneut.

«Ich hatte vor beiden Elfern kein Muffensausen», berichtete Hunt: «Ich bin ja nicht zum ersten Mal angetreten.» Nicht immer war er dabei so erfolgreich wie am Samstag. Nervenstark wie gegen Fürth hatte sich Hunt auch nach dem Fehlschuss im September gegen den HSV präsentiert: Er verwandelte einen zweiten Elfmeter. Hunt war damit der sechste Spieler in der Geschichte der Bundesliga, der nach einem verschossenen Strafstoß im selben Spiel noch einmal antrat und traf.

Glücklich war Hunt nach seinen beiden Einschüssen gegen Fürth aber nicht. «Leider haben beide Treffer nicht zum Sieg gereicht», sagte der Werder-Profi, der die erste Halbzeit zuschauen musste: «Es war nicht schön anzusehen.» Er habe «auf der Bank mitgelitten». Die Folge des fünften Spiels ohne Sieg ist der Abstiegskampf: «Wer jetzt nicht nach unten schaut, der guckt nicht richtig hin.»

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