Drei Treffer gegen Köln erzielt der Niederländer.

Rolf Vennenbernd

Gelsenkirchen. Klaas-Jan Huntelaa wusste kaum wohin mit seiner Freude. Erst ließ sich der Angreifer des FC Schalke 04 für seine drei Treffer gegen den 1. FC Köln von den Anhängern in der Arena frenetisch feiern. Gleich im Anschluss bekam der Holländer noch ein Geburtstagsständchen aus tausenden Kehlen vorgetragen, weil er tags zuvor seinen 28. Geburtstag gefeiert hatte. „Das war ein gutes Gefühl“, sagte Huntelaar mit breitem Grinsen.

Es war ein gelungenes Wochenende für Klaas-Jan Huntelaar, eines, das er vor allem aus sportlicher Sicht schon lange vermisst hatte. Gerade einmal acht Treffer hatte er in der vergangenen Saison erzielt, für einen Spieler, der bei Real Madrid und dem AC Mailand spielte und in der niederländischen Nationalmannschaft regelmäßig trifft, eine ernüchternde Bilanz. Vor allem in der vergangenen Rückrunde wirkte Huntelaar häufig wie ein Hemmschuh.

Der Schalker Niederländer ist ein Torjäger der alten Schule

Und dieser Eindruck schien sich zum Bundesligaauftakt beim VfB Stuttgart fortzusetzen. „Wenn Klaas-Jan genügend Flanken in den Strafraum bekommt, dann ist er gefährlich. Das hat er in allen seinen bisherigen Vereinen gezeigt“, sagte sein Trainer Ralf Rangnick. „Gegen Köln haben wir es geschafft. In anderen Spielen nicht.“

Huntelaar ist ein Stürmer, der sich den neuen Trends des spielenden und auch verteidigenden Angreifers bisher weitestgehend entzogen hat. Der Holländer ist ein Torjäger alter Schule. Die Frage wird sein, ob Ralf Rangnick sich ihn weiter leisten will. Das Transferfenster ist noch bis zum 31. August geöffnet. Anfragen hat es für ihn bereits gegeben.

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