Pierre-Michel Lasogga ist beim HSV nicht zu ersetzen. Foto: Carmen Jaspersen
Pierre-Michel Lasogga ist beim HSV nicht zu ersetzen. Foto: Carmen Jaspersen

Pierre-Michel Lasogga ist beim HSV nicht zu ersetzen. Foto: Carmen Jaspersen

dpa

Pierre-Michel Lasogga ist beim HSV nicht zu ersetzen. Foto: Carmen Jaspersen

Hamburg (dpa) - Torjäger Pierre-Michel Lasogga vom Hamburger SV droht im Kampf um sein Comeback die Zeit davonzulaufen.

Der Angreifer des norddeutschen Fußball-Bundesligisten konnte wegen anhaltender Probleme mit der Muskulatur im Oberschenkel auch am Mittwoch nicht mit dem Team trainieren, sondern reiste stattdessen zu Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Beim Arzt des FC Bayern München und der deutschen Nationalelf stand für den 22-Jährigen eine eingehende Untersuchung auf dem Programm. Erst danach wird entschieden, wie die Behandlung und die Belastung in den kommenden Tagen aussehen wird.

«Es wäre gut, wenn er am Freitag wieder ins Mannschafstraining einsteigen könnte», sagte HSV-Trainer Mirko Slomka. Er würde den nicht gleichwertig zu ersetzenden Stürmer gern im wichtigen Heimspiel am Sonntag gegen den Abstiegsrivalen 1. FC Nürnberg einsetzen. Beim 5:0 im Hinspiel steuerte der von Hertha BSC ausgeliehene Profi drei seiner elf Saisontreffer zum Sieg bei.

«Pierre ist ein besonders guter Stürmer, der nie aufgibt und uns helfen würde. Doch in der Trainingswoche haben wir auch Optionen erarbeitet, wie wir ohne Pierre spielen könnten», berichtete Slomka. Alternativ könnte erneut Jacques Zoua als Ein-Mann-Sturm agieren. Denkbar ist auch eine Variante mit Hakan Calhanoglu oder Rafael van der Vaart in der Spitze. Slomka hatte wiederholt davon gesprochen, den Niederländer weiter nach vorne zu beordern, damit dessen Stärken wie Torgefährlichkeit und Passgenauigkeit besser zur Geltung kommen.

Fortschritte macht Petr Jiracek. Der tschechische Mittelfeldakteur absolvierte eine Einheit mit Athletik-Coach Markus Günther und soll womöglich schon am Donnerstag wieder auf dem Trainingsplatz stehen. «Wir wollen nichts überstürzen, lieber einen Tag länger warten, als das Risiko eingehen, dass es einen Rückschlag gibt», sagte Slomka. Mit Freude registrierte der Coach, dass der von einem fiebrigen Infekt genesene van der Vaart auch am Mittwoch problemlos mitmischte: «Er hat gut trainiert und macht einen guten Eindruck.»

Unterdessen muss Slobodan Rajkovic weiter auf seine Operation am verletzten Kreuzband warten. Der Innenverteidiger, der im Spiel bei Werder Bremen (0:1) am 1. März einen Kreuz- und Innenbandriss im linken Knie erlitt, soll statt in dieser erst in der kommenden Woche von einem Spezialisten in Belgien operiert werden. Für den 25 Jahre alten Serben ist die Saison aufgrund der Verletzung bereits beendet.

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