Der HSV gewann den Telekom Cup. Foto: Roland Weihrauch
Der HSV gewann den Telekom Cup. Foto: Roland Weihrauch

Der HSV gewann den Telekom Cup. Foto: Roland Weihrauch

dpa

Der HSV gewann den Telekom Cup. Foto: Roland Weihrauch

Mönchengladbach (dpa) - Vor wenigen Wochen beinahe noch in der Zweitklassigkeit verschwunden, zum Saisonauftakt die Top-Teams der Bundesliga in den Schatten gestaltet. Mit dem zweiten Gewinn des Telekom Cups nach 2009 hat der Hamburger SV einen gelungenen Einstand in die neue Saison gefeiert.

Die aktuellen Fragen bei den vier Clubs:

Kann der HSV den Schwung mitnehmen?

«Das tut den Jungs gut. Damit kann man ein bisschen einfacher in die kommenden Tage gehen», befand Trainer Bruno Labbadia nach dem 2:1-Sieg im Endspiel gegen den FC Augsburg. Der Coach setzte vor allem im ersten Spiel auf seine eingespielte Formation. Dabei zeigte Torwart René Adler seine Klasse, als er im Elfmeterschiessen gegen Gladbach zweimal zur Stelle war. «Das war ein sehr guter Turniersieg. Aber wir sollten das nicht zu hoch bewerten», befand Mittelfeldspieler Lewis Holtby.

Wird sich der FC Augsburg in der Spitzengruppe halten?

Auch die Augsburger profitierten von ihrer eingespielten Mannschaft und demonstrierten beim Sieg gegen die Bayern ihre Klasse bei Standardsituationen. «Unser Team ist sehr homogen. Es funktioniert sehr gut», meinte Manager Stefan Reuter. Trotz der Freude auf die Teilnahme an der Europa League bleibt man in Augsburg realistisch. «Wir sind immer noch ein kleiner Verein. Und der Fokus liegt ganz klar auf der Bundesliga», sagte Mittelfeldspieler Daniel Baier.

Wird Gladbachs Neuzugang Stindl Nachfolger von Kramer?

In Abwesenheit des Schweizer Granit Xhaka spielte Borussias Neuzugang aus Hannover im zentralen defensiven Mittelfeld. Doch Trainer Lucien Favre kann Stindl auf verschiedenen Positionen einsetzen. Auch der Platz neben Xhaka kann von anderen Spielern wie Havard Nordtveit, Mo Dahoud oder sogar Tony Jantschke besetzt werden. Vom Elfmeterpunkt zeigte sich Stindl sicher und verwandelte zweimal. Favre testete einige Nachwuchsspieler und war zufrieden. «Ich finde ein solches Turnier in der Vorbereitung gut. Da kann man einiges ausprobieren», sagte Gladbachs Coach.

Was wird bei den Bayern nach Schweinsteiger anders?

Mit Xabi Alonso und Thiago Alcantara wird die Zentrale wohl spanischer. Aber auch Trainer Pep Guardiola hat eine erstklassige Auswahl an jungen, talentierten Nachwuchsspielern. Vor allem Joshua Kimmich, der gegen die Gastgeber erstmals zum Einsatz kam, steht unter besonderer Beobachtung. Vom Elfmeterpunkt traf der Neuzugang schon sicher. Einen ersten guten Eindruck machte auch der Brasilianer Douglas Costa, der das erste Tor der Saison von Thiago vorbereitete und seine Schnelligkeit andeutete.

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