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Ruud van Nistelrooy weckt auch bei Topclubs immer noch Begehrlichkeiten.

Ruud van Nistelrooy weckt auch bei Topclubs immer noch Begehrlichkeiten.

dpa

Ruud van Nistelrooy weckt auch bei Topclubs immer noch Begehrlichkeiten.

Hamburg (dpa) - Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid ist an Stürmer Ruud van Nistelrooy vom Hamburger SV interessiert. «Sie wollen ihn haben. Das hat Ruud mir gesagt», bestätigte HSV-Coach Armin Veh dem TV-Sender Sky.

Zuvor hatten spanische Medien berichtet, dass Real an einer Rückkehr des Niederländers interessiert sei. Veh schränkte aber ein: «Offiziell liegt jetzt kein Angebot von Real vor.» Hamburgs Sportchef Bastian Reinhardt stellte klar, dass sich die «Königlichen» keine Hoffnungen auf ein erneutes Engagement des Torjägers machen sollten. Van Nistelrooy habe einen Vertrag mit dem HSV, daher gelte: «Es gibt nix, worüber wir da reden müssen.»

Der Club der deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira sucht nach der Rückenoperation von Gonzalo Higuain dringend Ersatz für die Offensive. Zahlreiche Angreifer aus ganz Europa wurden bisher als mögliche Real-Verstärkung gehandelt, darunter auch Miroslav Klose vom FC Bayern München.

Van Nistelrooy spielte bis zum Vorjahr für Real und wechselte von dort zum HSV. Nach Informationen von «kicker.de» soll der 34-Jährige bei den Club-Verantwortlichen seine Freigabe für eine Rückkehr massiv eingefordert haben. HSV-Sprecher Jörn Wolf dementierte dem Bericht zufolge allerdings die in niederländischen Medien aufgebrachte Behauptung, dass sich van Nistelrooy vor dem Rückrundenauftakt der Hanseaten am Samstag bei Schalke 04 aus dem Teamquartier entfernt habe.

In Madrid genießt van Nistelrooy, der von 2006 bis 2010 für Real spielte, offenbar noch große Wertschätzung. Laut einer Online- Befragung der Zeitung «Marca» sprachen sich 82 Prozent für eine Rückkehr des Niederländers aus, der in 93 Spielen 61 Tore für die «Königlichen» erzielt hatte und dem Club zu zwei Meistertiteln verhalf. Das Sportblatt «AS» schrieb jedoch, dass der Club für den Stürmer keine Ablösesumme zahlen wolle.

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