Beschuldigt
Ralf Rangnick soll sich in einer E-Mail im Ton vergriffen haben.

Ralf Rangnick soll sich in einer E-Mail im Ton vergriffen haben.

dpa

Ralf Rangnick soll sich in einer E-Mail im Ton vergriffen haben.

Zuzenhausen (dpa) - Die Hintergründe der Trennung zwischen Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim und Trainer Ralf Rangnick werden immer dubioser.

Mäzen Dietmar Hopp sagte der Heidelberger «Rhein- Neckar-Zeitung», er habe Rangnick bereits am 30. Dezember mitgeteilt, dass es am besten sei, wenn sich die Wege zwischen Coach und Verein trennen würden. Ausschlaggebend sei eine E-Mail Rangnicks vom 23. Dezember gewesen, in der sich der 52-Jährige laut Hopp im Ton vergriffen habe. «Das war richtig heftig. Extrem heftig. Unter anderem hat der Trainer mit seinem Rücktritt gedroht», sagte Hopp.

Zusammen mit dem Vorsitzenden und Hauptgesellschafter Peter Hofmann habe er daher noch vor dem Jahreswechsel die Trennung von Rangnick beschlossen. «Deshalb gab es auch keinen Grund mehr, Rangnick vom Gustavo-Transfer zu unterrichten», sagte Hopp. Der Wechsel von Luiz Gustavo zum FC Bayern München war am Neujahrstag bekanntgeworden. Rangnick hatte davon von einem Spielervermittler und nicht von Vereinsseite erfahren.

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