Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp hat die Einkaufspolitik seines Clubs kritisiert. Foto: Uli Deck
Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp hat die Einkaufspolitik seines Clubs kritisiert. Foto: Uli Deck

Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp hat die Einkaufspolitik seines Clubs kritisiert. Foto: Uli Deck

dpa

Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp hat die Einkaufspolitik seines Clubs kritisiert. Foto: Uli Deck

Frankfurt/Main (dpa) - Mäzen Dietmar Hopp hat die Einkaufpolitik in seinem Club 1899 Hoffenheim kritisiert.

«Insgesamt haben wir rund 30 Millionen Euro verschenkt», sagte der Milliardär in einem «Sport Bild»-Interview. «Zuletzt war bei uns auf dem Transfermarkt oft Sand im Getriebe.» Namentlich nannte Hopp die Fehleinkäufe Wellington und Franco Zuculini, die heute noch auf der Gehaltsliste der nordbadischen Fußball-Bundesligisten stehen: «Solche Transfers haben das positive Bild kaputtgemacht.»

Der SAP-Mitbegründer übte damit Kritik am früheren 1899-Manager Jan Schindelmeiser und auch dessen Nachfolger Ernst Tanner. Hopp bekräftige erneut sein Vorhaben, sich als Finanzier zurückzuziehen. «2014 sehe ich uns fest etabliert in der oberen Tabellenhälfte. Wir schreiben bald schwarze Zahlen», sagte er. So stark wie nach dem Aufstieg 2008, als Hoffenheim Herbstmeister war, «werden wir in Zukunft niemals wieder spielen», prophezeite Hopp. «Wir setzen weiterhin auf junge Spieler und wollen aus dem Verein heraus wachsen.»

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