Sandro Wagner hat ein Millionenangebot aus China ausgeschlagen: «Alles in allem bin ich hier in der Liga noch nicht fertig.» Foto: Guido Kirchner
Sandro Wagner hat ein Millionenangebot aus China ausgeschlagen: «Alles in allem bin ich hier in der Liga noch nicht fertig.» Foto: Guido Kirchner

Sandro Wagner hat ein Millionenangebot aus China ausgeschlagen: «Alles in allem bin ich hier in der Liga noch nicht fertig.» Foto: Guido Kirchner

dpa

Sandro Wagner hat ein Millionenangebot aus China ausgeschlagen: «Alles in allem bin ich hier in der Liga noch nicht fertig.» Foto: Guido Kirchner

Zuzenhausen (dpa) - Bundesliga-Stürmer Sandro Wagner von 1899 Hoffenheim hat ein millionenschweres Angebot aus China nach mehreren Tagen Bedenkzeit abgelehnt.

«Bei so einem Angebot muss man sich natürlich Gedanken machen. Das hat mich schon ein paar Tage sehr intensiv beschäftigt. Da bin ich ehrlich. Da geht es um sehr, sehr viel Geld», sagte der 29-Jährige der «Bild»-Zeitung und bestätigte damit einen «Sport Bild»-Bericht vom Vortag.

Den Artikeln zufolge wollte der Super-League-Club Tianjin Quanjian den Hoffenheimern eine Ablösesumme von mehr als 25 Millionen Euro und dem Spieler ein Jahresgehalt von mehr als 10 Millionen Euro bieten. «Alles in allem bin ich hier in der Liga noch nicht fertig», sagte Wagner. «Ich habe bis zum Sommer persönliche und berufliche Ziele, die ich erreichen möchte und durch einen Wechsel jetzt im Winter gefährdet hätte.» Der Stürmer hofft auf eine Berufung in die deutsche Nationalmannschaft und möchte mit den Hoffenheimern in dieser Saison einen internationalen Wettbewerb erreichen.

TSG-Trainer Julian Nagelsmann begrüßte Wagners Entscheidung, betonte aber auch: «Er hat hier einen laufenden Vertrag. Und in der Bundesliga zu spielen, ist eine sehr schöne Sache. Ich glaube, dass er bei uns auch ein bisschen was verdient und davon einigermaßen leben kann.» Nagelsmann lobte Wagner vor allem dafür, «dass er sich hier in der Bundesliga dem sportlichen Wettbewerb stellt. Und ich wünsche mir von ihm, dass er jetzt die Birne frei hat und sich wieder voll und ganz auf Hoffenheim fokussieren kann.»

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