Gehirnerschütterung
Der Hoffenheimer Jin-Su Kim (l) muss sich schonen. Foto: Oliver Krato

Der Hoffenheimer Jin-Su Kim (l) muss sich schonen. Foto: Oliver Krato

dpa

Der Hoffenheimer Jin-Su Kim (l) muss sich schonen. Foto: Oliver Krato

Zuzenhausen (dpa) - Nach der heftigen Kritik von Hoffenheims Trainer Markus Gisdol an der Nominierung Jin-Su Kims fällt der südkoreanische Linksverteidiger nun aus gesundheitlichen Gründen für die Länderspielreise aus.

Laut 1899 Hoffenheim hat sich Kim eine Gehirnerschütterung zugezogen. Der Bundesligist bestätigte damit einen Bericht des «Kicker». Der 22-Jährige soll noch bis Mittwoch in einer Heidelberger Klinik beobachtet werden.

Kim war im Bundesliga-Spiel am Samstag beim SC Paderborn nach einem Kopfballduell mit Jens Wemmer auf dem Hinterkopf aufgeschlagen. Südkoreas Nationaltrainer Uli Stielike hatte den Profi für die Testspiele gegen Usbekistan (27. März) und Neuseeland (31. März) berufen und dafür scharfe Kritik von Gisdol geerntet. Kim hat in Hoffenheim erst 14 Bundesliga-Einsätze absolviert und fehlte wegen des Asiencups und der Asienspiele im vergangenen Jahr lange im Team der Kraichgauer. In den Augen Gisdols wäre die Reise «ein Wahnsinn».

Eine Ausnahme für Kim wollte Stielike angesichts seiner vielen in Europa tätigen Spieler dennoch nicht machen. «Wir werden ein ärztliches Attest anfordern, und sicher werden unsere Leute noch mal direkt mit dem Spieler sprechen», sagte Stielike nun dem «Kicker».

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