Torwart Tim Wiese absolviert in Hoffenheim nur noch Einzeltraining. Foto: Uwe Anspach
Torwart Tim Wiese absolviert in Hoffenheim nur noch Einzeltraining. Foto: Uwe Anspach

Torwart Tim Wiese absolviert in Hoffenheim nur noch Einzeltraining. Foto: Uwe Anspach

dpa

Torwart Tim Wiese absolviert in Hoffenheim nur noch Einzeltraining. Foto: Uwe Anspach

Frankfurt/Main (dpa) - Mäzen Dietmar Hopp von 1899 Hoffenheim hat sich noch einmal kritisch zum Fall Tim Wiese geäußert.

«Wie diese Sache so eskalieren konnte, ist mir ein Rätsel», sagte der 73-Jährige in einem Interview des TV-Senders «Sky Sport News». «Aber ich wünsche mir, dass Tim bald wieder Fuß fasst.»

Der frühere Nationaltorwart Wiese erlebt seit seinem Wechsel zur TSG im Sommer 2012 einen nahezu beispiellosen Abstieg. Zunächst wurde er für seine schwachen Leistungen kritisiert, dann zum Ersatzmann degradiert und im Sommer dieses Jahres endgültig aussortiert. Seit September absolviert er in Hoffenheim nur noch Einzeltraining.

Hopp verschonte den 31-Jährigen allerdings auch nicht mit Kritik. «Als wir damals die Möglichkeit bekamen, ihn zu verpflichten, hieß es: Mit Tim Wiese wird sich Hoffenheim so stabilisieren, dass auf Dauer mehr drin sein wird als Mittelmaß», sagte er. «Wir sind danach aber viel schlechter geworden als Mittelmaß.»

Am Freitag gab 1899 Hoffenheim bekannt, dass der frühere Telekom-Sprecher Christian Frommert am 1. Dezember neuer Mediendirektor beim Fußball-Bundesligisten wird. Der 46-Jährige arbeitet bereits seit März dieses Jahres als «Berater in wichtigen kommunikativen Fragen» für die TSG. Bekannt wurde Frommert, weil er als Telekom-Sprecher von 2004 bis 2008 auch für die Medienarbeit des damaligen Radsport-Teams des Konzerns verantwortlich war. So musste er 2006 einen Tag vor dem Start der Tour de France die Suspendierung von Jan Ullrich bekanntgeben.

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