Trainer Marco Pezzaiuoli wird als Nachfolger beim DFB für Matthias Sammer gehandelt.
Trainer Marco Pezzaiuoli wird als Nachfolger beim DFB für Matthias Sammer gehandelt.

Trainer Marco Pezzaiuoli wird als Nachfolger beim DFB für Matthias Sammer gehandelt.

dpa

Trainer Marco Pezzaiuoli wird als Nachfolger beim DFB für Matthias Sammer gehandelt.

Zuzenhausen (dpa) - Immer noch kein Abnehmer für Demba Ba, immer noch keine Zusage von Ryan Babel und nun auch noch Spekulationen um einen schnellen Abgang von Trainer Marco Pezzaiuoli. Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim kommt vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli nicht zur Ruhe.

Am Freitag ist der Wechsel von Ba zu Stoke City wohl endgültig geplatzt, nachdem der Verein aus der Premier League den norwegischen Auswahl-Stürmer John Carew verpflichtet hat. Eine Hängepartie gibt es auch bei den Bemühungen, den Niederländer Babel vom FC Liverpool ins Kraichgau zu locken. Eine Entscheidung soll bis spätestens Montag fallen. Der in Liverpool zum Ersatzspieler degradierte Babel hatte zuletzt erklärt, dass Hoffenheim für ihn nur zweite Wahl ist. «Mein Ziel ist es nach wie vor, mich ausleihen zu lassen, am liebsten zu Ajax Amsterdam», sagte der Angreifer.

Zu allem Überfluss wird Pezzaiuoli als Kandidat für eine Nachfolge von Matthias Sammer beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gehandelt, sollte der Sportdirektor beim Hamburger SV anheuern. Seinen Vertrag in Hoffenheim hat Pezzaiuoli, der erst zu Jahresbeginn Ralf Rangnick als Chefcoach abgelöst hatte, noch nicht unterschrieben.

Zu den Spekulationen um eine mögliche Rückkehr zum DFB, für den der 42-Jährige zwischen 2007 und 2010 als Nachwuchstrainer gearbeitet hatte, meinte er am Freitag: «Ich beschäftige mich nur mit St. Pauli, aber natürlich ist die Tür zum DFB nicht zu.»

Nach dem Rückrunden-Fehlstart in Bremen (1:2) steht sein Team gegen den Aufsteiger aus Hamburg unter Siegzwang. «St. Pauli ist ein sehr ernstzunehmender Gegner. Für uns ist es sehr wichtig, zu gewinnen», sagte Pezzaiuoli.

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