Jin-Su Kim
Jin-Su Kim hat bei der Einreise nach Deutschland gegen Zollbestimmungen verstoßen. Foto: Uwe Anspach

Jin-Su Kim hat bei der Einreise nach Deutschland gegen Zollbestimmungen verstoßen. Foto: Uwe Anspach

dpa

Jin-Su Kim hat bei der Einreise nach Deutschland gegen Zollbestimmungen verstoßen. Foto: Uwe Anspach

Zuzenhausen (dpa) - Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat seinen südkoreanischen Profi Jin-Su Kim gegen den Vorwurf des Schmuggels in Schutz genommen.

Der Nationalspieler hatte bei seiner Einreise nach dem Asien Cup in Australien gegen die Zollbestimmungen verstoßen. «Jin-Su hatte uns über den Vorfall am Frankfurter Zoll direkt informiert. Er ist ein aufrechter Junge, aber natürlich ist auch ihm bewusst, dass seine Unwissenheit keine Entschuldigung ist», kommentierte Hoffenheims Profichef Alexander Rosen den Vorfall.

Nach Angaben des Vereins habe Kim einen Tablet-PC sowie eine Damen-Handtasche einführen wollen. Beide Gegenstände überschritten jedoch den erlaubten Höchstwert für Einfuhren von 430 Euro. Deshalb musste Kim eine sogenannte Einfuhr-Umsatzsteuer in Höhe von 396,05 Euro entrichten. Zudem muss er mit einem Bußgeld rechnen. «Es tut mir sehr leid, dass ich einen Fehler gemacht habe, für den ich die Verantwortung übernehmen werde», wurde Kim in einer Pressemitteilung zitiert.

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