Uli Hoeneß
Uli Hoeneß auf der Mitgliederversammlung des FC Bayern München. Foto: Sven Hoppe

Uli Hoeneß auf der Mitgliederversammlung des FC Bayern München. Foto: Sven Hoppe

dpa

Uli Hoeneß auf der Mitgliederversammlung des FC Bayern München. Foto: Sven Hoppe

München (dpa) - Uli Hoeneß könnte noch in diesem Monat ins Gefängnis gehen.

Der ehemalige Präsident des FC Bayern München deutete auf der Außerordentlichen Mitgliederversammlung des deutschen Fußball-Rekordmeisters an, dass er die am 10. Mai beginnenden Playoff-Spiele der Bundesliga-Basketballer wohl nicht bis zur Titelentscheidung in Freiheit mitverfolgen kann.

«Meine Gedanken sind bei euch, auch wenn ich wahrscheinlich dann nicht mehr ganz dabei sein darf», sagte er mit Blick auf den Terminplan und die erst am 8. Juni beginnende Finalserie mit maximal fünf Partien. Zuvor werden Viertelfinale und Halbfinale ausgetragen. Der 62 Jahre alte Hoeneß war Mitte März zu dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden.

In einer kämpferischen Rede hatte er sich bei der Versammlung am Freitagabend in München nur auf Zeit vom FC Bayern und seinen Mitgliedern verabschiedet. «Ich werde für alles geradestehen. Und dann, wenn ich zurück bin, werde ich mich nicht zur Ruhe setzen. Das war's noch nicht», kündigte Hoeneß unter Applaus an.

Der bis Herbst 2016 neu gewählte Präsident Karl Hopfner kündigte an, dass er im Falle eines Comeback-Versuches von Hoeneß beim FC Bayern nicht bei einer Wahl gegen seinen Vorgänger kandidieren würde: «Ein Antreten gegen Uli Hoeneß kommt für mich nicht infrage.»

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