Ex-Profi
Holger Hieronymus ist für eine Strukturreform beim HSV. Foto: Axel Heimken

Holger Hieronymus ist für eine Strukturreform beim HSV. Foto: Axel Heimken

dpa

Holger Hieronymus ist für eine Strukturreform beim HSV. Foto: Axel Heimken

Hamburg (dpa) - Beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV sollen mehrere Investoren bereitstehen, falls die Profi-Abteilung ausgliedert und in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt wird.

Das erklärte der frühere HSV-Profi Holger Hieronymus in einem Interview der Tageszeitung «Die Welt». «Es gibt deutliche Zeichen, dass es unter bestimmten Umständen Unternehmen gibt, die in den HSV investieren wollen. Diese Zeichen würden wir gern nutzen», sagte der frühere Nationalspieler. Der ehemalige Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga DFL ist ein Befürworter des Konzeptes «HSV Plus», das eine Ausgliederung der Profi-Sparte aus dem Gesamtverein vorsieht.

Milliardär Klaus-Michael Kühne hat seine Bereitschaft zu Investitionen in der Vergangenheit mehrfach bekundet. Er fordert neben Strukturveränderungen auch personelle Umbesetzungen. Die Ausgliederung hält Hieronymus für unumgänglich: «Es haben sich über mehrere Jahre sehr basisdemokratische Strukturen im HSV gebildet. Ob das erfolgreich war, sollen die Mitglieder am Sonntag bewerten.»

Bei der Mitgliederversammlung werden fünf Konzepte vorgestellt. Für die Annahme eines Antrags zur Strukturreform reicht eine einfache Mehrheit. Die Zustimmung zu dem überarbeiteten Konzept erfordert in einer späteren Mitgliederversammlung eine Dreiviertelmehrheit.

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