Chefcoach
Jupp Heynckes posiert in Doha willig mit Fans. Foto: Peter Kneffel

Jupp Heynckes posiert in Doha willig mit Fans. Foto: Peter Kneffel

dpa

Jupp Heynckes posiert in Doha willig mit Fans. Foto: Peter Kneffel

Doha (dpa) - Bundesliga-Herbstmeister FC Bayern München will im Winter auf dem Transfermarkt nur dann aktiv werden, wenn es in der Abwehr zu einem verschärften personellen Engpass kommen sollte.

«Wir beabsichtigen nichts», sagte Trainer Jupp Heynckes am Donnerstag im Trainingslager des deutschen Fußball-Rekordmeisters in Doha. «Es kann aber noch was passieren, dann muss man reagieren», ergänzte er mit Blick auf die feststehenden Ausfälle in der Defensive.

Nationalspieler Holger Badstuber kann nach einem Kreuzbandriss frühestens in der Endphase der Saison wieder eingreifen. Zudem müssen die Bayern in beiden Achtelfinalspielen der Champions League gegen den FC Arsenal ohne den gesperrten Jérome Boateng auskommen. In Dante und Daniel van Buyten stehen damit noch zwei Innendecker zur Verfügung. Aushelfen im Abwehrzentrum könnten auch der Spanier Javi Martínez oder Mittelfeldkollege Anatoli Timoschtschuk.

Vor der Abreise nach Doha hatten die Bayern das 18 Jahre alte Talent Mitchell Weiser an den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen. «Ich finde die Entscheidung gut. Spielpraxis ist ganz wichtig für den Jungen. Kaiserslautern ist eine Mannschaft mit Aufstiegsambitionen. Dort kann er höchstwahrscheinlich auch spielen», sagte Heynckes zu dem bis zum Saisonende vereinbarten Leihgeschäft mit den Pfälzern, die Platz drei in der 2. Liga belegen.

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