Heldt
Schalkes Sportdirektor Horst Heldt wartet mit einer Bewertung bis zum Ende der Hinrunde. Foto: Friso Gentsch

Schalkes Sportdirektor Horst Heldt wartet mit einer Bewertung bis zum Ende der Hinrunde. Foto: Friso Gentsch

dpa

Schalkes Sportdirektor Horst Heldt wartet mit einer Bewertung bis zum Ende der Hinrunde. Foto: Friso Gentsch

Gelsenkirchen (dpa) - Nach dem Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal beim 1:3 gegen 1899 Hoffenheim will Fußball-Bundesligist Schalke 04 bis zum Hinrunden-Ende am 21. Dezember mit möglichen Konsequenzen warten.

«Wir und das Trainerteam werden alles daran setzen, erfolgreich zu sein. Dann werden wir sehen, wie die Situation nach dem Nürnberg-Spiel ist», kündigte Sportvorstand Horst Heldt in Gelsenkirchen an.

«Ganz ausblenden kann man das natürlich nicht», sagte Trainer Jens Keller zur Kritik im Umfeld des Gelsenkirchener Vereins an seiner Arbeit. Und er trage auch die Verantwortung, ergänzte der seit knapp einem Jahr als Schalker Chefcoach tätige Schwabe. «Ich lasse die Kritik nicht so an mich heran und fokussiere mich auf die Arbeit mit der Mannschaft. Aber ich muss mit der Kritik umgehen können», fügte der 43-Jährige hinzu.

Keller traut seinem Team, das im bisherigen Saisonverlauf häufig schwankende Leistungen zeigte, schon im West-Schlager am Samstag bei Borussia Mönchengladbach eine Besinnung auf die positiven Eigenschaften zu. Keller: «Immer wieder, wenn es auch um meinen Kopf ging, hat sie Charakter gezeigt. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft in Gladbach wieder ihr besseres Gesicht zeigt.» Heldt räumte ein, dass der Keller-Auswahl die Konstanz fehle.

Torhüter Timo Hildebrand und Christian Clemens haben ihre Blessuren überwunden und stehen bei der Borussia wieder zur Verfügung. Dagegen sind die Einsätze von Chinedu Obasi (Adduktorenprobleme) und Tim Hoogland (Knöchel) fraglich.

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