«Paroli bieten»
Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking wittert mit der Verpflichtung von Andre Schürrle Morgenluft. Foto: Carmen Jaspersen

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking wittert mit der Verpflichtung von Andre Schürrle Morgenluft. Foto: Carmen Jaspersen

dpa

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking wittert mit der Verpflichtung von Andre Schürrle Morgenluft. Foto: Carmen Jaspersen

Wolfsburg (dpa) - Der VfL Wolfsburg will laut Trainer Dieter Hecking mit der angestrebten Verpflichtung von Weltmeister André Schürrle Rekordmeister Bayern München angreifen.

«Wir sollten froh sein, dass ein Club auf der Ebene fähig ist, den Bayern Paroli zu bieten», sagte der Coach des niedersächsischen Fußball-Bundesligisten im Sport1-«Doppelpass».

Zwei Tage nach dem 4:1 gegen die Bayern zum Rückrundenauftakt begründete Hecking die Bemühungen um den 24 Jahre alten Offensivspieler vom FC Chelsea mit den großen Ambitionen des VfL: «Wenn man sich den Kader der Bayern oder von Borussia Dortmund anschaut, dann muss man froh über jeden guten Spieler sein.» Schürrle soll rund 30 Millionen Euro kosten und wäre der teuerste Transfer in der Geschichte des Tabellenzweiten.

Hecking deutete an, dass es keine Probleme mit der UEFA angesichts der laufenden Untersuchungen zum Financial Fairplay geben werde: «Wenn wir uns mit so einem Transfer beschäftigen, können sie davon ausgehen, dass wir das auch stemmen können.» Der VfL war wegen des Modells als hundertprozentige Tochter des Volkswagen-Konzerns ins Visier der UEFA-Finanzkontrolleure geraten. Diese prüfen, ob die Clubs nur ausgeben, was sie auch einnehmen. Leichte Verluste sind erlaubt. VW macht keine Angaben, wieviel Geld der VfL erhält.

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