Andreas Rettig bestätigte Planungen zu einer zentralen Zweitmarktlösung für Tickets. Foto: Jörg Carstensen
Andreas Rettig bestätigte Planungen zu einer zentralen Zweitmarktlösung für Tickets. Foto: Jörg Carstensen

Andreas Rettig bestätigte Planungen zu einer zentralen Zweitmarktlösung für Tickets. Foto: Jörg Carstensen

dpa

Andreas Rettig bestätigte Planungen zu einer zentralen Zweitmarktlösung für Tickets. Foto: Jörg Carstensen

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will nach einem Bericht des «Handelsblatts» einen zentralen Zweitmarkt für Tickets aufbauen, um gegen den Schwarzmarkt vorzugehen.

«Wir haben eine Umfrage unter den 36 Proficlubs gestartet. Demnach sieht die Mehrheit die Notwendigkeit, über eine zentrale Zweitmarktlösung nachzudenken», sagte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig der Zeitung. «Wenn es eine überzeugende zentrale Ticketbörse gäbe, wäre dies ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung des Schwarzmarkts.»

Der Handel mit überteuerten Eintrittskarten beschäftigt den Profifußball schon länger. Ende des Monats tritt nach Informationen des «Handelsblatts» erstmals eine Projektgruppe zusammen, um übergreifende Spielregeln für den Weiterverkauf auf dem sogenannten Zweitmarkt zu erarbeiten. Bis zum Sommer sollen dem Ligavorstand gemeinsame Regeln zur Entscheidung vorgelegt werden, sagte Rettig. Es gehe darum, gewerbliche Trittbrettfahrer davon abzuhalten, die Preisstruktur in der Bundesliga auszuhebeln. Für Diskussionen hatte zuletzt auch die umstrittene Internet-Ticketbörse Viagogo gesorgt, mit der auch einige Clubs zusammenarbeiten.

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