Bayern-Coach
Pep Guardiola im Trainingslager des FC Bayern München in Doha. Foto: Sven Hoppe

Pep Guardiola im Trainingslager des FC Bayern München in Doha. Foto: Sven Hoppe

dpa

Pep Guardiola im Trainingslager des FC Bayern München in Doha. Foto: Sven Hoppe

Doha (dpa) - Auf Pep Guardiola hat Freigänger Uli Hoeneß beim Wiedersehen auf dem Vereinsgelände des FC Bayern München einen guten Eindruck gemacht.

«Wir haben gesprochen über Fußball, Fußball, Fußball», berichtete Guardiola im Trainingslager des deutschen Fußball-Meisters Bayern München in Doha. Hoeneß sei ein bisschen schlanker geworden, seine Stimmung gut gewesen. Alle seien froh, dass er wieder da sei, sagte der Coach der Münchner.

Der einstige Fußball-Manager war am 2. Januar - genau sieben Monate nach Haftantritt - Freigänger geworden. Er darf das Gefängnis unter der Woche tagsüber verlassen, um in der Jugendabteilung des Vereins zu arbeiten. Zum Schlafen muss Hoeneß abends nach Rothenfeld kommen, wo die Haftbedingungen deutlich angenehmer sind als in Landsberg.

Dass der 63-Jährige bereits jetzt Freigänger wurde, deutet darauf hin, dass die Gefängnisleitung die Aussetzung der Hälfte seiner Haftstrafe zur Bewährung für möglich hält. Entscheiden wird dies aber die Strafvollstreckungskammer beim zuständigen Landgericht. Im Falle ihrer Zustimmung wäre Hoeneß im Frühjahr 2016 ein freier Mann. Er war am 2. Juni 2014 ins Gefängnis gegangen. Am 13. März 2014 hatte ihn das Landgericht München wegen Hinterziehung von 28,5 Millionen Euro Steuern zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

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