Yunus Malli freut sich über seinen neuen Job beim VfL Wolfsburg. Foto: Roland Hermstein
Yunus Malli freut sich über seinen neuen Job beim VfL Wolfsburg. Foto: Roland Hermstein

Yunus Malli freut sich über seinen neuen Job beim VfL Wolfsburg. Foto: Roland Hermstein

dpa

Yunus Malli freut sich über seinen neuen Job beim VfL Wolfsburg. Foto: Roland Hermstein

La Manga (dpa) - Yunus Malli hat beim VfL Wolfsburg einen selbstbewussten Start hingelegt. Der 12,5-Millionen-Euro-Zugang vom FSV Mainz 05 sieht bei seinem neuen Club immer noch viel Potenzial.

«Es ist bekannt, dass der Verein nicht da steht, wo er stehen sollte. Ich will mithelfen, den VfL wieder nach oben zu führen. Es ist für mich ein Verein, der unter die Top Sechs gehört», sagte der 24 Jahre alte türkische Nationalspieler im Trainingslager des Tabellen-13. der Bundesliga im spanischen La Manga.

Malli war am Vorabend aus dem Trainingslager der Mainzer in Marbella angereist. «Ich hätte mich gerne bei der Mannschaft verabschiedet. Leider ging das nicht, wir wollten ja nicht, dass etwas raus kommt», sagte der fünftbeste Bundesligascorer der Hinserie (je sechs Tore und Vorlagen). «Ich habe mir vorgenommen, nach dem Trainingslager noch einmal das Mainz zu fahren und mich zu verabschieden. Das ist mir sehr wichtig.»

In Wolfsburg erhält Malli die Nummer 10, die zuvor Julian Draxler getragen hatte. Den beim VfL enttäuschenden Weltmeister hatten die Niedersachsen an Weihnachten für mindestens 42 Millionen Euro an Paris St. Germain verkauft. Angst vor der Bürde hat Malli nicht. «Ich freue mich über die Nummer 10. Das ist für mich Motivation, keine Last», sagte der Offensivspieler, der sich anders als Draxler auch als klassischer Spielmacher sieht: «Da fühle ich mich wohl.»

Von VfL-Coach Valérien Ismaël bekam Malli schon eine Art Freibrief. «Yunus ist der klassische Zehner, den man gerne in einer Mannschaft hat. Er ist komplett für mich. Er ist der Spieler, der den Unterschied macht», lobte der Coach.

Weniger als Reaktion auf den Draxler-Verkauf ist der Transfer allerdings eine Folge der Verletzung von Daniel Didavi. «Wir haben die bekannte Situation bei ihm. Da wissen wir nicht, wann er zurück kommt», bekannte Manager Olaf Rebbe. Der frühere Stuttgarter Didavi hat seit Monaten Kniebeschwerden und kann im Trainingslager bislang nur individuell trainieren. «Wir haben gesagt, dass wir im Januar Spieler brauchen, die bereit sind», sagte Ismaël und ergänzte: «Es war klar, dass wir da bei der Gelegenheit Malli zugreifen mussten.»

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