Tolle Geste
Änis Ben-Hatiras Gruß an den kleinen Jannik. Foto: Jörg Carstensen

Änis Ben-Hatiras Gruß an den kleinen Jannik. Foto: Jörg Carstensen

dpa

Änis Ben-Hatiras Gruß an den kleinen Jannik. Foto: Jörg Carstensen

Berlin (dpa) - Der Maskenshow von Pierre-Emerick Aubameyang als Batman wollte Hertha-Profi Änis Ben-Hatira nicht nacheifern.

Dass er sich nach seinem Treffer gegen den FC Schalke 04 eine Spiderman-Maske vor das Gesicht zog, war eine liebevolle Geste und ein eingelöstes Versprechen für seinen kleinen Freund Jannik. Der Junge ist an Krebs erkrankt, habe die Chemotherapie aber erst einmal geschafft und den Krebs vorerst besiegt, berichtete Ben-Hatira.

«Für mich gibt es nichts Schöneres als Kinder zum Lachen zu bringen», erklärte der Fußball-Profi nach dem 2:2 bei Sport1. «Kinder-Augen lügen nicht. Die haben gestrahlt bis zum Geht-Nicht-Mehr.» Er hoffe, ihm durch die Aktion Kraft geben zu können.

Jannik war schon an der Hand des Fußball-Profis vor 59 156 Zuschauern in das Olympiastadion eingelaufen. Auch dafür hatte ihm der Deutsch-Tunesier, der nach einer Verletzungspause erstmals in diesem Jahr zur Berliner Startelf gehörte, sein Wort gegeben. «Das konnte ich Gott sei Dank einlösen», sagte der 26-Jährige.

Nach dem Abpiff nahm Ben-Hatira den Hertha-Fan mit auf den Rasen und in die Ostkurve. Der Junge brauche nun wohl ein bisschen Zeit, um das sacken zu lassen, mutmaßte der Offensivspieler. «Natürlich ist er noch überwältigt. Er kriegt keinen Ton aus.»

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