Fanblock
Bengalische Feuer im Hamburger Fanblock im Spiel gegen Mönchengladbach. Foto: Jonas Güttler

Bengalische Feuer im Hamburger Fanblock im Spiel gegen Mönchengladbach. Foto: Jonas Güttler

dpa

Bengalische Feuer im Hamburger Fanblock im Spiel gegen Mönchengladbach. Foto: Jonas Güttler

Frankfurt/Main (dpa) - Der Hamburger SV muss 40 000 Euro Geldstrafe wegen seiner zündelnden Fans bezahlen. Dieses Urteil fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens des Bundesligisten.

In der Partie bei Borussia Mönchengladbach am 26. September wurden im Hamburger Zuschauerblock Bengalische Feuer abgebrannt, ebenso in der Begegnung bei Fortuna Düsseldorf am 23. November.

Dabei war sogar eine HSV-Fahne in Brand geraten, die von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Dadurch verzögerte sich der Spielbeginn um etwa fünf Minuten. Außerdem flogen in der 55. Minute zwei Kunststoffbecher und eine kleine Schnapsflasche auf das Spielfeld, als ein Tor des HSV aberkannt wurde. Die Hanseaten haben dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Der deutsche Meister Borussia Dortmund muss ebenfalls wegen des Fehlverhaltens einiger Fans eine Geldstrafe von 20 000 Euro zahlen. Die BVB-Anhänger hatten am 20. Oktober in der Nachspielzeit des Bundesliga-Derbys gegen den großen Rivalen Schalke 04 mehrere Feuerzeuge in den Strafraum geworfen und den Schalker Torwart Lars Unnerstall mit einer 20-Cent-Münze am Rücken getroffen.

Auch eine Szene aus dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am 8. Dezember floss in das Urteil des Einzelrichter-Verfahrens mit ein. Seinerzeit warfen Dortmunder Fans gelbe Papierschlangen in die Luft, von denen mehrere auf dem Tornetz landeten. Um die wieder zu beseitigen, musste die Partie für eine Minute unterbrochen werden.

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