Reinhard Rauball
Reinhard Rauball steht voll hinter der Initiative «!Nie wieder» . Foto: Frank Rumpenhorst

Reinhard Rauball steht voll hinter der Initiative «!Nie wieder» . Foto: Frank Rumpenhorst

dpa

Reinhard Rauball steht voll hinter der Initiative «!Nie wieder» . Foto: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main (dpa) - 70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 setzt der deutsche Profifußball erneut ein Zeichen gegen das Vergessen.

Clubs, Ligaverband und Deutsche Fußball Liga (DFL) gedenken zum Bundesliga-Rückrundenstart in einer Woche im Rahmen des 11. «Erinnerungstages im deutschen Fußball» der Verfolgten des Nationalsozialismus. Das teilte die DFL mit.

«Gerade in der heutigen Zeit ist es unerlässlich, Zeichen zu setzen», sagte Ligapräsident Reinhard Rauball. «Wir dürfen die Vergangenheit niemals vergessen. Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.»

Der Gedenktag wird seit 2005 mit Unterstützung der Bundesliga-Stiftung von der Initiative «!Nie wieder» organisiert. Er wird diesmal unter anderem mit Durchsagen in den Stadien und Veröffentlichungen in den Club-Medien begleitet. Viele Fangruppen werden Choreographien gestalten. Darüber hinaus gibt es Aktionen wie Ausstellungen, Vorträge, Kranzniederlegungen und Konzerte.

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