Schock
Der Münchner Franck Ribéry schreit vor Schmerzen.

Der Münchner Franck Ribéry schreit vor Schmerzen.

dpa

Der Münchner Franck Ribéry schreit vor Schmerzen.

Wolfsburg (dpa) - Franck Ribéry konnte aufatmen. Statt wochenlangem Verletzungs-Frust muss der Mittelfeldstar nur eine fünftägige Trainingspause aushalten.

Eine «Zerrung des Kapselbandapparates» im linken Knie - so die genaue Diagnose - sorgte im Lager von Bayern München einen Tag nach Ribérys Zwangs-Auswechslung beim 1:1 in Wolfsburg für Erleichterung. Denn der Franzose soll Garant dafür sein, dass der deutsche Rekordmeister in der Fußball-Bundesliga zumindest noch Zweiter wird. Arjen Robben, der nach langer Verletzungspause für Ribéry eingewechselt wurde und so sein Saisondebüt gab, befürchtete am Samstag noch «etwas Schlimmes» für seinen kongenialen Partner.

Dann rund 20 Stunden später die Erleichterung. Denn klar ist: Ohne Ribéry und Robben in Topform ist der FC Bayern in dieser Saison nur die Hälfte wert. «Wenn Arjen und ich bei hundert Prozent sind, ist das gut für uns und schwer für die anderen Mannschaften», hatte Ribéry im Trainingslager in Katar verkündet. Doch mit dem Remis beim VfL Wolfsburg, das wohl endgültig alle Meisterhoffnungen der Münchner beendete, war es mit dem zurückgekehrten Bayern-Spaß schnell wieder vorbei. VfL-«Giftzwerg» Josué kannte kein Pardon und fügte Ribéry eine schmerzhafte Blessur zu. Zum Glück ohne gravierenden Folgen.

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