Auch Trainer Pal Dardai steckt mit Hertha BSC noch im Abstiegskampf. Foto: Oliver Mehlis
Auch Trainer Pal Dardai steckt mit Hertha BSC noch im Abstiegskampf. Foto: Oliver Mehlis

Auch Trainer Pal Dardai steckt mit Hertha BSC noch im Abstiegskampf. Foto: Oliver Mehlis

dpa

Auch Trainer Pal Dardai steckt mit Hertha BSC noch im Abstiegskampf. Foto: Oliver Mehlis

Berlin (dpa) - Vor dem 32. Spieltag zittern noch sechs Mannschaften um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga. Bereits am Freitagabend (20.30 Uhr) tritt der SC Freiburg zum Abstiegsduell beim Hamburger SV an.

Wohin zeigt die Formkurve der übrigen Clubs und wie lief die Vorbereitung unter der Woche? Ein Überblick im Abstiegsbarometer:

HERTHA BSC (34 Punkte, Tordifferenz -13): Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken versuchte Hertha-Trainer Pal Dardai die Köpfe seiner Profis vor dem Auftritt bei Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr) freizubekommen. Der 39-Jährige hatte eine mentale Müdigkeit ausgemacht und ließ das Training dafür einmal ausfallen. Der BVB ist nach den knappen Niederlagen in München (0:1) und gegen Gladbach (1:2) Herthas dritter namhafter Gegner nacheinander. Der Vorsprung auf den Relegationsrang 16 schrumpfte auf vier Punkte. Schmerzlich ist der Ausfall von Änis Ben-Hatira, der Zehenbeschwerden hat.

SC PADERBORN (31 Punkte, Tordifferenz -30): Der jüngste Trend macht Mut. Nach dem Sieg in Freiburg und zuletzt drei Heimspielen ohne Niederlage schöpfen die Paderborner neue Hoffnung im Abstiegskampf. «Ich bin überzeugt, dass wir die Klasse halten. Ich glaube an die eigene Stärke, sie ist wieder da», sagte Trainer André Breitenreiter vor dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg ungewohnt zuversichtlich. Fraglich ist der Einsatz von Moritz Stoppelkamp. Der Mittelfeldspieler hat am Donnerstag im Training einen Schlag auf das Knie bekommen.

HANNOVER 96 (30 Punkte, Tordifferenz -18): Für 96-Clubchef Kind ist es das Schlüsselspiel. Gelingt gegen Werder am Samstag (15.30 Uhr) nicht der erste Sieg nach 15 Partien, wird es sehr kritisch. Trainer Michael Frontzeck ist mit den Profis für drei Tage in das Hotel Klosterpforte nach Ostwestfalen gezogen. «Die Mannschaft wird gut vorbereit sein», versprach der Coach. «Ich spüre, dass ganz Hannover wie ein Mann hinter der Mannschaft steht.» Das Team soll an die Leistung beim 2:2 in Wolfsburg anknüpfen. Kapitän Lars Stindl hat seine Sperre abgesessen, für den formschwachen Torjäger Joselu dürfte Jimmy Briand stürmen.

VFB STUTTGART (27 Punkte, Tordifferenz -22): Huub Stevens versucht in der schweren Krise Lockerheit und Zuversicht vorzuleben. Der erfahrene Coach sagt vor dem Spiel gegen Mainz 05 am Samstag (18.30 Uhr): «Habt Spaß daran, dass ihr in einen Wettkampf kommen könnt, das versuche ich zu vermitteln.» Was der Niederländer in den vergangenen Wochen dem Ligaletzten offensichtlich nicht vermitteln konnte, war defensive Stabilität. Selbst Führungen wurden durch haarsträubende Patzer hergeschenkt. Da hilft auch eine funktionierende Offensive um Daniel Ginczek, Martin Harnik und Filip Kostic kaum weiter.

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