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Bayern-Präsident Karl Hopfner wird die Vereinskasse öffnen. Foto: Tobias Hase

Bayern-Präsident Karl Hopfner wird die Vereinskasse öffnen. Foto: Tobias Hase

dpa

Bayern-Präsident Karl Hopfner wird die Vereinskasse öffnen. Foto: Tobias Hase

München (dpa) - Der FC Bayern wird seinen Kader im Sommer womöglich nicht nur mit dem Dortmunder Torjäger Robert Lewandowski und dem Frankfurter Defensivspieler Sebastian Rode auffrischen.

«Wir sind natürlich bemüht, diese Mannschaft weiterhin qualitativ zu verstärken», kündigte Karl-Heinz Rummenigge nach der Wahl von Karl Hopfner zum neuen Präsidenten an.

Der Vorstandsvorsitzende lobte auf der Außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitagabend aber auch die vorhandenen Spieler in höchsten Tönen: «Wir haben eine großartige Mannschaft, von der Nummer 1 bis zur Nummer 11. Wir haben eine fantastische Ersatzbank, die sowohl in der Spitze als auch in der Breite gut aufgestellt ist. Sonst wird man nicht so früh mit so vielen Punkten Vorsprung deutscher Meister, sonst kommt man nicht ins Halbfinale der Champions League», sagte Rummenigge.

Dazu komme in Pep Guardiola ein Trainer «mit einer klaren Philosophie und großen Visionen». Das sportliche Soll sei in dieser Saison bereits erfüllt, finanziell werde es ein Rekordjahr bei Umsatz und Gewinn. Für das Pokalendspiel am 17. Mai in Berlin gegen Dortmund sei er zuversichtlich: «Ich habe keine Sorge», betonte Rummenigge.

Drei Tage nach der 0:4-Niederlage gegen Real Madrid konnte der Vertrag mit Nationaltorhüter Manuel Neuer vorzeitig bis 2019 verlängert werden. «Es ist auch ein Zeichen seines wunderbaren Charakters, dass er nach diesem Spiel gekommen ist und gesagt hat, 'ich möchte meinen Vertrag verlängern. Ich will Bayern München für immer'», sagte Rummenigge vor den rund 1600 Vereinsmitgliedern.

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