Stürmer ruft 14 Millionen Euro Handgeld auf.

Verzockt - Farfan hatte von seinem Verein Schalke 04 zu viel Geld verlangt und ging am Ende leer aus.
Verzockt - Farfan hatte von seinem Verein Schalke 04 zu viel Geld verlangt und ging am Ende leer aus.

Verzockt - Farfan hatte von seinem Verein Schalke 04 zu viel Geld verlangt und ging am Ende leer aus.

dpa

Verzockt - Farfan hatte von seinem Verein Schalke 04 zu viel Geld verlangt und ging am Ende leer aus.

Gelsenkirchen. Dass Jefferson Farfan gestern beim Trainingsauftakt des FC Schalke 04 fehlte, hatte nichts mit der Forderung des Peruaners zu tun, bei einer Vertragsverlängerung über den Sommer hinaus 14 Millionen Euro Handgeld kassieren zu wollen. Absprachegemäß wird der Angreifer erst heute mit ins Trainingslager nach Katar fliegen.

Doch der Wunsch nach zusätzlicher Vergütung neben der Verdoppelung des Gehalts auf sechs Millionen Euro sorgt für Unruhe im Klub. „Zu Zahlen werden wir uns nicht äußern“, sagte Manager Horst Heldt gestern. Allerdings sei es üblich, dass bei vertragslosen Spielern Handgelder gezahlt würden, so Heldt.

Zwar ist Verwunderung über die exorbitante Höhe der Forderung bei den Schalkern vorhanden. Aber in der Parallelwelt des Profifußballs sind exorbitante Millionensummen zum Alltag geworden. Und so signalisiert Heldt weiter Gesprächsbereitschaft. „Wir spielen auf Schalke nicht verrückt“, sagt Aufsichtsratschef Clemens Tönnies. Doch auch er wird um die Zahlung eines beträchtlichen Millionenbetrags nicht herum kommen, sollte Farfan bleiben. jst

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