Erfolgscoach
Für Trainer Felix Magath soll der VfL Wolfsburg die letzte Bundesliga-Station werden.

Für Trainer Felix Magath soll der VfL Wolfsburg die letzte Bundesliga-Station werden.

dpa

Für Trainer Felix Magath soll der VfL Wolfsburg die letzte Bundesliga-Station werden.

Wolfsburg (dpa) - Champions-League-Gewinn mit dem VfL Wolfsburg? Trainer Felix Magath strebt mit dem Tabellen-Vorletzten der Fußball-Bundesliga langfristig den maximalen sportlichen Erfolg an. In der Bundesliga will Magath keinen anderen Club mehr trainieren.

«Der VfL Wolfsburg wird mein letzter Verein als Trainer in der Fußball-Bundesliga sein, davon gehe ich aus», sagte Magath übereinstimmend in Interviews Wolfsburger Tageszeitungen.

Zuvor hatte der 57-Jährige, dessen Vertrag bei der Volkswagen-Tochter zunächst bis 2013 datiert ist, im dpa-Interview betont, die europäische Königsklasse gewinnen zu wollen. «Es war ja als Trainer immer auch mein Ziel, die Champions League zu gewinnen. Diesen Ehrgeiz habe ich noch immer», hatte Magath am 28. März gesagt.

Wie lange er tatsächlich in Wolfsburg bleibe, sei auch abhängig vom Erreichen seiner Ziele, offenbarte Magath nun. «Und wenn der Vertrag nach zwei Jahren ausläuft, würde ich gerne noch etwas Zeit dranhängen, bis der VfL das Maximale erreicht hat», sagte Magath der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung». Magath, der den VfL am Ende seiner ersten Amtszeit in der VW-Stadt von 2007 bis 2009 überraschend zur Meisterschaft geführt hatte, ließ offen, was er nach seinem aktuellen Engagement in Wolfsburg machen werde: «Das weiß ich nicht, weil ich ja auch nicht weiß, wie lange es dauern wird.»

Magath erklärte seinen Abgang vor zwei Jahren zum FC Schalke auch mit den aus seiner damaligen Sicht fehlenden Wolfsburger Champions-League-Perspektiven. «Ich glaubte, mit einem Traditionsverein wie Schalke und seinen Strukturen wäre das leichter. Ich habe meine Meinung geändert. Ich bin jetzt überzeugt, dass das mit Wolfsburg auch klappt», sagte der Coach, der von VW-Chef Martin Winterkorn zurück nach Wolfsburg gelotst wurde.

Notfalls wolle er auf dem Weg dorthin auch den bitteren Gang durch die zweite Liga gehen. «Wenn es wirklich schiefgehen sollte, was ich nicht glaube, dann müssten wir da eben für ein Jahr alle gemeinsam durch. Ich fühle mich noch jung genug, um das durchzustehen.» Trotz der prekären sportlichen Situation glaubt Magath aber fest an den Klassenverbleib. Schon zuvor hatte er Zuversicht geäußert, auch mit dem aktuellen Kader bereits in der kommenden Saison «um die ersten fünf Plätze mitspielen zu können.»

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