Trainer Holger Stanislawski fiebert beim Spiel der Hoffenheimer mit.
Trainer Holger Stanislawski fiebert beim Spiel der Hoffenheimer mit.

Trainer Holger Stanislawski fiebert beim Spiel der Hoffenheimer mit.

dpa

Trainer Holger Stanislawski fiebert beim Spiel der Hoffenheimer mit.

Sinsheim (dpa) - Als der Bundesligasieg feststand, genoss Holger Stanislawski das Glücksgefühl in vollen Zügen. Mit dem 1:0 gegen den deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund feierte der 41-Jährige erstmals seit dem 12. Februar wieder einen Erfolg im Fußball-Oberhaus.

Es war zugleich eine glänzende Heimpremiere als Trainer von 1899 Hoffenheim. «Ich freue mich, dass wir für 90 Minuten harte Arbeit belohnt wurden», sagte Stanislawski. Wie seine Spieler auf dem Feld gab auch der Coach alles. «Ich spiele mit an der Linie. Es war anstrengend. Ich habe geschwitzt und wohl fünf, sechs Flaschen Wasser getrunken. So fühlt sich Arbeit an», erklärte Stanislawski, der einräumte: «Man erreicht sicher nicht jeden, es dient also eher zu meiner Beruhigung.»

Mit seiner offenen und emotionalen Art ist Stanislawski auf dem besten Weg, die Hoffenheimer aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. «Was wir in der Besprechung vor dem Spiel gehört haben, ist mir so noch nie vorgekommen. Das sind Momente, die man in seinem Leben nicht vergisst», berichtete Torhüter Tom Starke. «Diese Emotionen haben das letzte halbe Jahr gefehlt.» Und Kapitän Andreas Beck lobte: «Der Trainer tut sehr gut. Er fiebert mit, das ist wichtig.» Es scheint, als brechen in Hoffenheim wieder bessere Zeiten an.

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