Olaf Kupfer
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Sergej Lepke

Olaf Kupfer

Sechs Erstliga-Trainer waren schon nach 14 Spielen entlassen. In Augsburg will man nach dem Dienstagspiel in Dortmund entscheiden, ob Interimsmann Manuel Baum auf der Trainerbank Wurzeln schlagen darf. In Wolfsburg kommt „alles auf den Prüfstand“, wie Geschäftsführer Thomas Röttgermann sagte – und damit auch Trainer Valerién Ismaël meinte. Und in Mönchengladbach ist die angekündigte General-Analyse in der Winterpause seit Wochen Vereins-Mantra.

Gut möglich, dass am Ende der Hinrunde acht oder neun Erstliga-Trainer ihren Job verloren haben. Man wird sich an diesen ersten Mann auf der Bank als durchlaufenden Posten gewöhnen müssen in einer Liga, die sich in ihren finanziellen Möglichkeiten immer stärker absetzt von den Unterhäusern der Republik – und deswegen ihr Erhalt Richtschnur ist. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl verweigert sich diesem Prinzip bislang. Eine Garantie für seinen Trainer André Schubert ist das trotzdem nicht. Auch wenn Gladbach am Dienstag gegen Wolfsburg gewinnen sollte, kommt „alles auf den Prüfstand“. Von drei Punkten mehr oder weniger wird sich Eberl nicht abhängig machen.

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