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Der Wechsel von Luiz Gustavo zum FC bayern München wurde von der DFL nicht beanstandet.

Der Wechsel von Luiz Gustavo zum FC bayern München wurde von der DFL nicht beanstandet.

dpa

Der Wechsel von Luiz Gustavo zum FC bayern München wurde von der DFL nicht beanstandet.

Frankfurt/Main (dpa) - Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp hat sich beim Transfer von Luiz Gustavo zum FC Bayern München nichts zuschulden kommen lassen.

Diese Auffassung vertritt jedenfalls die Deutsche Fußball Liga (DFL) nach Prüfung des Falls, Liga-Präsident Reinhard Rauball hatte den «Freispruch» bereits zuvor angedeutet.

Milliardär Hopp war vorgeworfen worden, die «50+1»-Regel in der Bundesliga verletzt zu haben. «Der Transfer wurde durch die zuständige Geschäftsführung der Gesellschaft mit Billigung und Einverständnis des Vereins als Mehrheitsgesellschafter durchgeführt. Damit liegt kein Verstoß gegen die Satzung des Ligaverbands vor», hieß es in einer DFL-Erklärung.

Die Teilnahme Hopps als Gesellschafter der Hoffenheimer Fußball- GmbH und Sprecher des Beirats an Gesprächen mit dem FC Bayern sei ausdrücklich im Auftrag der Geschäftsführung sowie in Absprache mit dem (Stimmen-)Mehrheitsgesellschafter TSG 1899 Hoffenheim e.V. und dem Beirat der Gesellschaft erfolgt. Die Statuten im Profifußball untersagen eine Einmischung von Investoren in die Tagesgeschäfte der Clubs. Nach Angaben von Rauball haben die beiden Hoffenheimer Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus und Frank Briel den Transfer entschieden und unterschrieben, «und das ist formal aus meiner Sicht so in Ordnung».

Hopp selbst hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen: Er sei als Gesellschafter und Sprecher des Beirates in den Verhandlungen nur deshalb dabei gewesen, weil die Bayern-Führung darum gebeten habe. Der brasilianische Mittelfeldspieler Gustavo ist in der Winterpause für die Ablöse von 17 Millionen Euro von Hoffenheim nach München gewechselt.

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