Der Rasen in der Hamburger Arena war wegen der Wassermassen nicht bespielbar.
Der Rasen in der Hamburger Arena war wegen der Wassermassen nicht bespielbar.

Der Rasen in der Hamburger Arena war wegen der Wassermassen nicht bespielbar.

dpa

Der Rasen in der Hamburger Arena war wegen der Wassermassen nicht bespielbar.

Hamburg (dpa) - Ein Experte hat den Hamburger SV von möglichen Fehlern rund um das abgesagte Fußball-Derby gegen den FC St. Pauli freigesprochen. Der Münchner Gutachter Yves Kessler bescheinigte dem Bundesligisten, dass sich der Rasen in sehr gutem Zustand befinde und bei der Verlegung keine Fehler begangen worden seien, teilte der HSV auf seiner Internetseite mit. Lediglich die nicht zu kontrollierenden extremen Witterungsbedingungen hätten zur Unbespielbarkeit des Platzes geführt. Das für den 6. Februar vorgesehene Derby in der Arena des HSV war nach zweitägigem Dauerregen wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt worden. In 48 Stunden war laut Aussage des deutschen Wetterinstituts so viel Niederschlag gefallen wie in den vergangenen zehn Jahren im gesamten Monat Februar nicht. Wie Stadionchef Kurt Krägel betonte, habe Bodenfrost in den Niederlanden ein früheres Ausstechen des aus dem Nachbarland geholten Rollrasens verhindert. Als neuer Spieltermin ist der 16. Februar im Gespräch. In der Nacht sorgten Fans in der Hamburger Innenstadt für erneut Krawalle. Vier Männer aus dem schottischen Glasgow, die wegen des Derbys nach Hamburg gereist waren, kamen in Gewahrsam, nachdem sie Polizisten mit Flaschen beworfen hatten, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Polizei verhinderte weitere Ausschreitungen. In der Nacht zuvor waren bei Krawallen 45 Randalierer festgesetzt und vier Beamte verletzt worden. Lokale und ein Polizei-Auto wurden demoliert.

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