Der 4. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - Der 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird mit der Partie SC Freiburg gegen Hertha BSC eröffnet. Die restlichen Begegnungen im Überblick:

Der 4. Bundesliga-Spieltag im Telegramm
Foto: dpa

Schalke 04 - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

Schalke will den Schwung aus der Champions League (1:1 gegen Chelsea) nutzen, um auch in der Bundesliga in die Erfolgsspur zu gelangen. Die „Königsblauen“ warten in dieser Saison noch auf den ersten Sieg in einem Pflichtspiel und müssen auf einige Stützen verzichten, darunter Weltmeister Höwedes (Hüftverletzung). Bei den Frankfurtern, die nach drei Spieltagen eine ausglichene Bilanz aufweisen, steht Aigner nach Meniskusverletzung vor der Rückkehr.

(Heimbilanz: 20-14-6, 66:40 Tore)

FC Augsburg - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Nach drei Remis inklusive dem starken 3:3 in Leverkusen will Werder endlich dreifach punkten. „Wir sind nicht beim Eiskunstlauf, wo es auch Haltungsnoten gibt“, sagt Coach Dutt, der beim FCA wieder auf die Elf aus dem Leverkusen-Match setzten dürfte. Den Augsburgern, die von sechs Liga-Spielen gegen Bremen nur eines verloren, fiel nach dem ersten Sieg jüngst ein Stein vom Herzen. Auch Trainer Weinzierl hat wenig Grund, seine Startelf vom 1:0 in Frankfurt zu ändern.

(Heimbilanz: 2-1-0, 7:3 Tore)

VfB Stuttgart - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

In seinem 100. Bundesligaspiel als Stuttgarts Trainer will Veh endlich den ersten Saisondreier holen. VfB-Stürmer Ibisevic möchte gegen seinen früheren Verein seine Torflaute beenden. 1899-Coach Gisdol plagen große Personalsorgen. Fehlen wird auf jeden Fall Abwehrchef Bicakcic, Salihovic plagt eine Fleischwunde am Knie. Auch mit dem Routinier rechnet der TSG-Trainer nicht. Szalai, Schipplock, Süle, Volland und Rudy sind ebenfalls angeschlagen.

(Heimbilanz: 3-2-1, 15:10 Tore)

Hamburger SV - FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Nach der Entlassung von Vorgänger Slomka feiert der neue HSV-Trainer Zinnbauer gegen den FC Bayern seinen Einstand. Kein gutes Omen ist die jüngste Bilanz der noch torlosen Hamburger gegen den Rekordmeister: Allein in den vergangenen sieben Spielen gegen den HSV trafen die Münchner 31 Mal - im Schnitt also mehr als viermal pro Partie. Erwartet wird, dass Zinnbauer seinen guten Kumpel Westermann in die Startelf zurückbeordert.

(Heimbilanz: 14-13-22, 55:81 Tore)

SC Paderborn - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Partie zwischen dem Aufsteiger und den Niedersachsen ist das 850. Duell der Bundesliga-Geschichte. Beide Kontrahenten sind seit über fünf Monaten ohne Punktspiel-Niederlage und können ihre Position in der oberen Tabellenhälfte festigen. Zuletzt verlor Paderborn am 4. April das Zweitliga-Punktspiel gegen Düsseldorf (1:2), Hannover unterlag in der Bundesliga am 6. April in Braunschweig (0:3). Bei 96 ist offen, ob Pander nach seinem Infekt aufläuft.

(Heimbilanz: -)

FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr)

Der Elan aus der Champions League soll Borussia Dortmund trotz der langen Ausfallliste zum Sieg führen. Den Kader muss der BVB vermutlich erneut mit Spielern aus dem Drittliga-Team auffüllen. Auch die Rheinhessen sind nach dem ersten Saisonsieg in Berlin im Aufwind und gegen das Team des früheren 05-Erfolgscoaches Klopp auf eine umkämpfte Partie eingestellt. FSV-Stürmer Okazaki freut sich auf das Duell mit Dortmund-Rückkehrer Kagawa.

(Heimbilanz: 2-2-4, 7:11 Tore)

VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen (Sonntag, 15.30 Uhr)

Beide Teams verloren ihre Europapokalspiele. Wolfsburg holte in der laufenden Saison noch keinen Dreier, gewann allerdings die vergangenen drei Heimspiele gegen Bayer 04. Guilavogui ist nach Gelb-Rot in Hoffenheim gesperrt. Beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer wird nach dem 0:1 in der Champions League gegen Monaco ohne den angeschlagenen Toprak geplant. Da auch Papadopoulos verletzt fehlt, könnte Jedvaj in die Innenverteidigung rücken.

(Heimbilanz: 12-1-4, 35:21 Tore)

1. FC Köln - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 17.30 Uhr)

Die Kölner brennen darauf, im 81. Rheinderby ihre schwarze Serie zu beenden. Seit immerhin sieben Partien sind sie gegen den Erzrivalen aus Mönchengladbach sieglos. Der letzte Erfolg gelang im Oktober 2008. Nicht zuletzt deshalb wurde der FC zum Lieblingsgegner der Gäste: Gegen kein anderes Bundesligateam gewannen sie häufiger. Brisant ist das Duell nicht nur in sportlicher Hinsicht: Die Polizei stuft die Partie als Risikospiel ein.

(Heimbilanz: 12-6-22, 61:87 Tore)

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort