SC Paderborn  - FC Schalke 04
Der abstiegsbedrohte SC Paderborn empfängt den Chaos-Club Schalke 04. Foto: Oliver Krato

Der abstiegsbedrohte SC Paderborn empfängt den Chaos-Club Schalke 04. Foto: Oliver Krato

dpa

Der abstiegsbedrohte SC Paderborn empfängt den Chaos-Club Schalke 04. Foto: Oliver Krato

Düsseldorf (dpa) - Am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga finden alle Spiele am Samstag um 15.30 Uhr statt.

FC Schalke 04 - SC Paderborn

Nach den Turbulenzen um Boateng, Sam und Höger sucht S04 den Weg zurück zur Normalität - und in die Europa League. Die Fans wollen 45 Minuten schweigen. Ob Abstiegskandidat Paderborn davon profitieren kann? Breitenreiter glaubt das nicht; das Team solle sich ausschließlich auf sich selbst fokussieren. Immerhin: Den Ostwestfalen gelangen in dieser Saison schon drei Auswärtssiege. (Heimbilanz: -)

Bayer Leverkusen - 1899 Hoffenheim

Im letzten Saison-Heimspiel geht es für Bayer in der direkten Königsklassen-Qualifikation um die letzte kleine Chance. Die Kraichgauer kämpfen noch - ebenfalls mit vagen Möglichkeiten - um die Europa-League-Teilnahme. Für Bayer-Kapitän Rolfes und seinen Kollegen Reinartz ist es der Abschied vom eigenen Publikum. Nationalspieler Bender fehlt gesperrt. Hilbert kehrt zurück, Castro ist fraglich. (Heimbilanz: 5-0-1, 17:6 Tore)

VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund

Bei der Generalprobe für das Pokalfinale will Wolfsburg auch im 17. Saison-Heimspiel unbesiegt bleiben. Allerdings hat Hecking Personalprobleme. Rodriguez, Schäfer, Luiz Gustavo und Perisic sind angeschlagen. Beim BVB entscheidet sich kurzfristig, ob Reus nach Adduktorenbeschwerden sein Comeback feiert. Auch hinter den Einsätzen von Kehl und Bender stehen noch Fragezeichen. (Heimbilanz: 5-5-7, 25:29 Tore)

FSV Mainz 05 - 1. FC Köln

Nach dem Klassenverbleib können beide Teams ohne Nervendruck aufspielen. Die Mainzer wollen sich aber für die Niederlagen gegen den HSV und in Stuttgart rehabilitieren und die Erfolgsserie gegen den Aufsteiger in der Liga fortsetzen. Die 05er werden ihren langjährigen Kapitän Noveski verabschieden. Der 36-Jährige erhält keinen neuen Vertrag, wird aber wohl in der Startelf stehen. (Heimbilanz: 4-0-0, 11:2 Tore)

FC Augsburg - Hannover 96

Seit dem 2:0 gegen Augsburg im Dezember ist Hannover ohne Sieg. Beim Lieblingsgegner (vier Siege, drei Remis) soll für den Klassenverbleib gepunktet werden. Bei «96» fehlt Mittelfeldmann Schmiedebach wegen muskulärer Probleme. Beim FCA ist Angreifer Ji angeschlagen. Kurios: Der Europa-League-Anwärter hat nur eine Niederlage weniger (14) als der Abstiegskandidat. (Heimbilanz: 0-2-1, Tore: 1:3 Tore)

Hertha BSC - Eintracht Frankfurt

Die noch um den Klassenverbleib kämpfende Hertha kann gegen Frankfurt wieder mit den zuletzt angeschlagenen Stocker, Brooks und Langkamp rechnen. Mit einem Sieg vor erwarteten 60 000 Fans wären die Berliner gerettet. Die Eintracht kann wieder auf Valdez und Madlung zurückgreifen. Abwehrspieler Russ fehlt wegen der fünften Gelben Karte. (Heimbilanz: 18-2-6, 54:30 Tore)

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach

Werder trifft im letzten Saison-Heimspiel auf seinen Lieblingsgegner. Seit 24 Partien wartet die Borussia auf einen Sieg im Weserstadion. Kapitän Fritz muss verletzt pausieren. Für ihn könnte Bartels in die Startelf rücken. Gladbach-Trainer Favre wird aller Voraussicht nach die Mannschaft auf das Feld schicken, die am vergangenen Wochenende Leverkusen mit 3:0 bezwungen hat. (Heimbilanz: 26-14-5, 83:47 Tore)

SC Freiburg - Bayern München

Für den FC Bayern geht es nach dem Champions-League-Aus darum, die Saison ordentlich zu beenden. Bei einem laschen Auftritt und einer Niederlage würde bei der Freiburger Abstiegskonkurrenz wohl sofort der Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung laut werden. Der Sportclub, bei dem Sorg ausfällt, braucht jeden Punkt. In den letzten drei Heimspielen gegen die Bayern gelangen immerhin zwei Unentschieden. (Heimbilanz: 3-4-8, Tore: 16:24 Tore)

VfB Stuttgart - Hamburger SV

Die Brisanz ist enorm. Verliert der VfB, könnte er schon als erster Absteiger feststehen. Gewinnt er, zieht er am HSV vorbei und hat im letzten Spiel in Paderborn alles selbst in der Hand. Auf der anderen Seite wäre Hamburg bei einem Sieg eventuell schon durch. Zudem retteten VfB-Trainer Stevens und HSV-Coach Labbadia, dem erneut Behrami fehlt, den jeweils anderen Club schon einmal vor dem Abstieg. (Heimbilanz: 25-10-14, 95:62 Tore)

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